<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Bezirksversammlung Mühldorf 23.6.2018: Anträge</title>
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                <title>Bezirksversammlung Mühldorf 23.6.2018: Anträge</title>
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                        <title>PNEU4: Wahlprogramm für die Wahlen zum oberbayerischen Bezirkstag am 14. Oktober 2018</title>
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                        <author>Bezirksvorstand und Bezirkstagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Oberbayern</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bayern ist ein Land mit hoher Lebensqualität. Wir Grüne wollen Strukturen schaffen, die allen Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der hohen Lebensqualität in Bayern ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die Barrieren überwindet und die die Teilhabe aller garantiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung der in der UN-Konvention garantierten Rechte für Menschen mit Behinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns ein für eine menschenwürdige Pflege und eine angemessene Grundsicherung im Alter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns ein für eine bessere psychiatrische und neurologische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns ein für eine bessere Versorgung von Geflüchteten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bezirkstage sind für vielfältige Aufgaben zuständig. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Sozialpolitik mit allen Fragestellungen rund um das Thema Inklusion dar. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gesundheitspolitik mit allen Aufgaben rund um die psychiatrische Versorgung der Menschen in Oberbayern. Aber auch Naturschutz, Jugend- und Kulturpolitik sind wichtige Themenfelder, denen wir uns mit Engagement und neuen Ideen widmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um manche Ziele zu erreichen, ist eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Beispielsweise sind im Bereich des Wohnens aber auch der Integration in den Arbeitsmarkt oder im Umwelt- und Naturschutz gesetzliche Regelungen nötig, die nur der Bayerische Landtag oder der Deutsche Bundestag erlassen kann. Am 14. Oktober 2018 wird neben den Bezirkstagen in den sieben Regierungsbezirken Bayerns auch der Bayerische Landtag gewählt. Bitte wählen Sie bei beiden Wahlen mit beiden Stimmen GRÜN!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Übrigens:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Bei der Landtags- und Bezirkstagswahl werden – anders als bei der Bundestagswahl – Erst- und Zweitstimmen für das Wahlergebnis zusammengezählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wer nur 1x Grün wählt, wählt Grün nur zur Hälfte!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Entscheidend ist deshalb bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober 2018:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Beide Stimmen für Grün!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wählen Sie mit Ihrer Erststimme die Grünen Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten in Ihrem Stimmkreis. Mit Ihrer Zweitstimme kreuzen Sie bitte eine*n Kandidat*in auf der Grünen Liste an.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Behinderung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, sie muss als Grundlage bei allen sozialpolitischen Entscheidungen dienen. So heißt es in Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Jede*r hat Anspruch auf die in dieser Resolution verkündeten Rechte und Freiheiten. Allen Menschen sind gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe an Bildung und Wissenschaft, in Wirtschaft und Arbeit sowie in Freizeit und Kultur gleichermaßen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist aber nicht nur die gesetzlich garantierte Teilhabe, Inklusion ist vor allem eine Frage der Haltung. Es geht nicht darum, dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft integriert, also hineingeholt werden. Stattdessen müssen Strukturen geschaffen werden, damit alle Menschen an der Gesellschaft von Anfang an teilhaben können. Inklusion bedeutet insbesondere auch eine Wertschätzung der menschlichen Vielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es bedeutet eine Abkehr von: „Wir wissen, was gut für Dich ist“ hin zum eigenen Willen und zur Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung, zur Anerkennung auf Augenhöhe: Menschen mit Behinderung entscheiden selbst, was gut für sie ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder zehnte Mensch in Oberbayern lebt mit einer Behinderung. Und jede*r Einzelne von ihnen ist mit Barrieren konfrontiert, die dazu führen, dass die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft behindert wird. Nur 5 % der Behinderungen entstehen bei der Geburt, 95 % der Behinderungen entstehen im Laufe des Lebens, auch dies sollte uns alle sensibel für das Thema machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschiedliche Behinderungen – körperliche, geistige, seelische, nicht sichtbare – brauchen unterschiedliche Strukturen, dem muss Rechnung getragen werden. Vor allem für Menschen mit geistigen Behinderungen muss die Versorgungsstruktur noch weiter ausgebaut werden; Beteiligungskonzepte für diesen Personenkreis müssen erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 wurde das Bundesteilhabegesetz (BTHG) beschlossen mit dem Ziel, mehr Lebensqualität für Menschen mit Behinderung zu erreichen, allerdings bleibt das Gesetz in vielen Punkten hinter den Erwartungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück. Der Ausgabenvorbehalt widerspricht dem Anspruch des Gesetzes, die Teilhabe für alle zu verbessern. Daher lehnen wir diesen Ansatz ab und fordern eine sofortige Änderung. . Kostenneutralität kann niemals ein Indikator für gelungene Inklusion sein. Ein neues Gesetz, wie das BTHG, muss mit Leben gefüllt werden und sich in der Realität beweisen. Die Umsetzung auf Landesebene geschieht über ein Bayerisches Teilhabegesetz, das die Vorgaben für die Bezirke macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden prüfen, wie sich z.B. das Teilhabeplanverfahren trägerübergreifend effizient und personenzentriert aufsetzen lässt, wie das Budget für Arbeit und andere Maßnahmen der Eingliederungshilfe sich unkompliziert im Sinne der Betroffenen verwirklichen lassen und in der Praxis auswirkt. Im Bezirkstag von Oberbayern wird es v.a. darum gehen, Inklusionsmaßnahmen voranzubringen. Ein echtes Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung muss gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Überwindung der durch die unterschiedlichen Sozialgesetzbücher bedingte Aufteilung der sozialen Systeme; vor allem die Schnittstelle zwischen Jugend- und Sozialhilfe muss aufgelöst werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ebenfalls müssen die Schnittstellen zwischen den Leistungen der Pflegeversicherung und den Leistungen der Eingliederungshilfe verbessert werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Leistungsabsenkungen bei der Bedarfsermittlung gemäß § 63a SGB XII für die Hilfe zur Pflege und die pflegerischen Unterstützungsleistungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Schlechterstellung der Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB IX (BTHG) und der Hilfe zur Pflege gemäß SGB XII bei der Vermögensanrechnung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzahnung der Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege; die Anrechnung von Vermögen und Einkommen muss entfallen, wenn der Schritt von der Fürsorge zur Teilhabe gelingen soll,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Hilfs- und Versorgungsmaßnahmen; Kostengründe dürfen diese Wahlfreiheit nicht einschränken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer Ombudsstelle zur unabhängigen Klärung von schwierigen Sachverhalten und Beschwerden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Menschen mit Behinderung steht nach § 45b SGB XI ein zusätzlicher Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € zu: Wir fordern, dass dieser generell nicht auf die Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII angerechnet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bildung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – in allen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen – ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Bildung beginnt in der frühen Kindheit und endet nicht mit den beruflichen Fortbildungen. In allen Bereichen müssen die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung mitgedacht und eingeplant werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weiterer Ausbau der Inklusion in Schulen: inklusive Beschulung in allen Schularten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderzentren zu Kompetenzzentren umwandeln um den Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes an Regelschulen auszuweiten und um mittelfristig an allen Schularten multiprofessionelle Teams mit pädagogischen Zweitkräften einsetzen zu können,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Personal und multiprofessionelle Teams in Kindertagesstätten, um individuellem Unterstützungsbedarf aller Kinder gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausräumung von Widersprüchen zwischen Assistenz und Pädagogik bei der Schulbegleitung: Wir wollen Schulbegleitung zu einer pädagogischen Assistenz weiterentwickeln, die Verantwortung dafür soll in den Schulen und somit beim Kultusministerium angesiedelt sein,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>barrierefreie Unterrichtsmaterialien für individuelles Lernen für alle Schüler*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Wohnen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Leben unabhängig gestalten zu können, spielt die Möglichkeit, die Wohnform zu wählen, eine wichtige Rolle. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein Kostenvorbehalt bei der Wahl des ambulant betreuten Wohnens oder dem Wohnen in einer stationären Einrichtung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr bezahlbarem barrierefreien Wohnraum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erprobung von neuen inklusiven Wohnformen und Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entwicklung inklusiver Wohnformen auch in großen stationären Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>universelles Design: Geräte, Umgebungen und Systeme sollen derart gestaltet sein, dass sie für so viele Menschen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Förderung des betreuten Einzelwohnens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr ambulantes Einzelwohnen und Wohngruppen mit intensiver Betreuung für psychisch kranke Menschen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>regionale und wohnortnahe Heimunterbringung für psychisch kranke Menschen; der Bezirk Oberbayern soll nur Vereinbarungen mit Wohneinrichtungen, Wohnheimen und geschlossenen Wohnheimen abschließen, wenn die bundesweite Aufnahme von Klienten ausgeschlossen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Arbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist ein wesentlicher Faktor, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Immer noch ist es schwierig, dass Menschen mit Behinderung auf dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erhalten. Die Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt soll oberstes Ziel bleiben. Uns ist klar, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Dafür fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Alternativen zu den jetzigen Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch andere Leistungsanbieter und das neu eingeführte Budget für Arbeit, forciertes Nutzen neu eingeführter gesetzlicher Regelungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, um mehr Angebote für Außenarbeitsplätze und den Übergang auf den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Bezahlung in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote für Weiterqualifizierungsmaßnahmen in den Werkstätten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Förderung von Integrationsfirmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Betriebe, die die 5 %-Quote für Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht einhalten, sollen stärker in die Pflicht genommen werden durch Anreize, aber auch Sanktionen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anstieg der Beschäftigungsquote auf 5 % auch bei den Ausbildungsplätzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr psychosoziale Betreuung und unterstützte Beschäftigung für die Betreuung der Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt, damit es für das gesamte Team ein Erfolgsprojekt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Psychiatriepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Finanzierung der Kliniken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach geltendem Recht ist ab dem Jahr 2017 die Anwendung des neuen Entgeltsystems für alle psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass bei der Weiterentwicklung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ein besonderes Augenmerk auf die sektorenübergreifende Finanzierung Wert gelegt wird, d.h. dass die Finanzierung ambulanter und stationärer Angebote miteinander verzahnt werden muss, damit die Patient*innen lückenlos versorgt werden können ohne die Gefahr, sich zwischen unklaren Zuständigkeiten aufzureiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls fordern wir, dass die Notfall-Versorgung von Patient*innen, d.h. die Aufnahme von Patient*innen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche, Niederschlag in der Finanzierung der PEPPs findet, da die Vorhaltekosten ungleich höher sind als bei psychiatrischen Krankenhäusern, die diese Versorgung nicht anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für qualifizierte Genesungsbegleiter*innen (Ex-In) fordern wir die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Allgemeinpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich immer für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz eingesetzt. Doch der jetzt von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, denn nicht die Hilfe für psychisch kranke Menschen steht im Mittelpunkt, sondern kranke Menschen werden wie Straftäter behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Festschreibung von unabhängigen Beschwerdestellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>angemessene Entschädigung für die in den Beschwerdestellen ehrenamtlich Tätigen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anonymisierte Psychiatrieberichterstattung auf Landesebene, insbesondere der Dokumentation von Zwangsmaßnahmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flächendeckender Ausbau des Krisendienstes mit Kostenübernahme durch den Freistaat und die Krankenkassen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzierung von (zusätzlichen) mobilen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe über die Bezirke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zwingende Zusammenarbeit von Krisendienst und Polizei bei bevorstehender Zwangseinweisung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klinik-Entlassmanagement für alle Patient*innen, ambulante Begleitung in Übergängen sicherstellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Unterbringungsdatei, in der personenbezogene Daten gespeichert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder-/Jugendpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>40% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren entwickeln eine behandlungsbedürftige psychiatrische Erkrankung. Dafür müssen die Angebote im klinischen, aber auch außerklinischen Bereich ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern muss ebenfalls ein eigenes Angebot entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Geflüchtete</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in Deutschland Asyl beantragen, haben aufgrund ihres Fluchthintergrunds und ihrer Flucht selbst Traumata erlitten. Zu den Folgen gehören Einnässen, Stottern, Essensverweigerung und Angstzustände sowie posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), die eine entsprechende Behandlung erfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Versorgung sicherzustellen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereitstellung verständlicher und korrekter Informationen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bundeseinheitliche Auslegung des Anspruchs auf medizinische und psychotherapeutische Versorgung sowie Dolmetscherleistungen für Leistungsberechtigte gemäß §§ 4 und 6 Asylbewerberleistungsgesetz,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Asylbewerber*innen mit klar definiertem Leistungsspektrum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sicherstellung des Zugangs zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufbau von und finanzielle Sicherheit für Psychosoziale Zentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verankerung der Übernahme von Dolmetscherkosten im Sozialgesetz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Psychiatrie im Strafvollzug</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den &#039;Fall Mollath&#039; gab es Veränderungen in der Strafgesetzgebung für die Psychiatrie. So wurde beispielsweise der § 63 StGB durch einen Zusatz ergänzt, dass die Unterbringung in der Forensik in einer Verhältnismäßigkeit zur Straftat zu stehen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen zur Verbesserung des Maßregelvollzugs:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Einrichtung von forensischen Ambulanzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kontinuität in der therapeutischen (Nach-)Betreuung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Kontrolle der forensischen Kliniken durch Besuchskommissionen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dokumentation der Zwangsbehandlungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Suchterkrankung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Suchterkrankungen sind gesellschaftlich nach wie vor mit einem Tabu belegt. Menschen mit Suchterkrankungen bedürfen daher in besonderem Maße unserer Unterstützung, um kurz- und langfristige Schädigungen nach Möglichkeit zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Situation ist durch zielgerichtete Hilfe und eine angemessene Finanzierung wesentlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Forderungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hinaus gibt es bayernregional notwendige Forderungen. Als Motor dient der Gedanke, vorhandene Strukturen und Angebote nachzubessern, zu optimieren oder auszubauen, um so langfristig die Belastungen der Hilfesysteme zu reduzieren und die Lebens- und Genesungssituation der suchtkranken Menschen zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unsere Forderungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung Suchtkranker in den Inklusionsauftrag. Hier ist der Bezirk Oberbayern gefordert, da viele Kommunen ihre Verantwortlichkeit abgeben und somit Sucht z.B. in lokalen Aktionsplänen zur Umsetzung der Inklusion keine Berücksichtigung findet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung des Behandlungssettings „ambulant vor stationär“ und flächendeckende Erweiterung der Angebote ambulanter Hilfen. Dies gilt nicht nur im Sinne des Wunsch- und Wahlrechts, sondern auch zum Erhalt von Ressourcen und der Möglichkeit des Erlangens langfristiger Stabilität im (inklusiven) Sozialraum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der Prävention in Form von Eigenerlebnisworkshops an allen Schulformen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Aufklärung der Bevölkerung über Suchterkrankungen mit dem Ziel, diese zu entstigmatisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der Suchthilfe in den Krisendienst Psychiatrie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Substitutionseinrichtungen und Stärkung der Substitutionsbegleitung für Opioidabhängige.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verbesserungen im Bereich Zuverdienst für Menschen mit Suchterkrankungen als wichtigen Bestandteil einer Gesundung und Stabilisierung im Sozialraum</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Zugang zu Zuverdienstmöglichkeiten für Menschen mit Suchterkrankungen (auch ALG-II-Empfänger) ist wieder zu erleichtern und eine Möglichkeit der individuellen Stundennutzung des Angebotes zu schaffen. Das Angebot „Zuverdienst“ ist ein wichtiges Instrument zur Teilhabe an der Gesellschaft und zur Stabilisierung und Gesundung dieses Personenkreises.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freibeträge in ALG II und Grundsicherung sollten sich stufenweise erhöhen, um zielorientiert mit den betroffenen Menschen arbeiten zu können. So kann man einer Demoralisierung entgegenwirken und positive Ressourcen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten anregen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder- und Jugendliche suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung einer verpflichtenden Vernetzungsstruktur zwischen Gesundheitsamt, Kinder- und Jungendhilfe sowie Suchthilfesystemen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Optimierung der vielfältigen Hilfskonzepte zur Unterstützung von Kindern suchtkranker wie psychisch kranker Eltern durch verbesserte finanzielle Förderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Pflegepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hilfe zur ambulanten Pflege geht 2018 im Wege der Delegation von den Kommunen auf die bayerischen Bezirke über, 2019 übernimmt die Bezirksverwaltung die Hilfeauszahlung. Die Bereiche stationär/ambulant sind dann in einer Hand, dies soll zu Verbesserungen in der Versorgung führen, durch die Auflösung der Schnittstelle Kommune/Bezirk. Bei der Berechnung der Hilfen darf es aber nicht zu einer Verschlechterung des Standards für die Hilfebedürftigen kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden, an. Grüne Pflegepolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Diejenigen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, sollen gut versorgt und selbstbestimmt möglichst lange im vertrauten Umfeld leben können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und gutes Angebot an Pflege und Unterstützung sowie persönliche Beratung vor allem im ambulanten Pflegebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns deshalb ein für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unabhängige Beratung durch Fallmanager,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung von mehreren Pflegestützpunkten in Oberbayern, die Beratung und Koordination übernehmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Tagesangebote (ambulante Pflege) für Menschen in einer frühen Demenzphase.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Wir haben die Situation aller in den Pflegeberufen tätigen im Blick und fordern<br>
neben mehr Anerkennung und Wertschätzung insbesondere bessere Arbeitsbedingungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung/Ausbau der ehrenamtlichen Helfer ambulant und stationär,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen, die in der Pflege arbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kultur und Bildung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist inklusiv. Alle sollen sich beteiligen. Junge und Alte, Menschen mit und ohne Handicap, unabhängig ihrer Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist vielseitig. Kultur unterstützen wir dort, wo sie lebendig ist, sich mit unserem Leben auseinandersetzt, wo sie Vielfalt und Zusammenleben der Menschen formt. Ein Beispiel dafür ist unser Kulturpreis der &quot;Grüne Wanninger&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kulturpolitik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt regionale, subkulturelle sowie junge Initiativen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkt regionale Gedenkarbeit – um unserer Verantwortung für Demokratie und Toleranz gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ist Garant für die Aufarbeitung der Geschichte der Psychiatrie in Oberbayern während des Naziregimes und danach bis zur Psychiatrieenquete und -reform Mitte der 1970er Jahre.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erkennt mit ihren Kulturpreisen und Medaillen junge, subkulturelle und avantgardistische Künstler*innen an,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Barrieren ab: mit leichter Sprache in der Literatur, in unseren Veröffentlichungen und Informationen, in den bezirklichen Museen, in der Verwaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fördert Kinder nach ihren besonderen Fähigkeiten bei der Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ermöglicht und fördert Partizipation von Kindern und Jugendlichen - auch bei der politischen Entscheidungsfindung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>„unterstützt die Initiative zur Errichtung eines Oberbayerischen Arbeiter- und Industriekulturmuseums,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt und fördert regionale wie überregionale, subkulturelle sowie junge Initiativen und die kulturelle Vielfalt in Oberbayern.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kinder und Jugendliche</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns offensiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Oberbayern ein und unterstützen dafür den Bezirksjugendring mit den notwendigen Haushaltsmitteln. Wir unterstützen die Stärkung der Jugendkultur, die Medienfachberatung, die internationale Jugendarbeit und die Fachstelle für politische Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Partner sind zudem die Jugendbildungsstätten, die eine hohe Kompetenz bündeln. Wir möchten diese Expertise näher an alle Regionen Oberbayerns bringen. Dafür bedarf es mehr dezentraler und flächendeckender Veranstaltungen, von denen insbesondere die kleineren Verbände, Initiativen, Vereine und Kreisjugendringe profitieren werden. Wir brauchen bedarfsgerechte Angebote und müssen die Kinder und Jugendlichen darüber besser informieren. Vieles wäre ohne das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit nicht möglich und daher wollen wir junge Menschen im Ehrenamt fördern, qualifizieren und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für die zügige Umsetzung des oberbayerischen Kinder- und Jugendprogramms ein. Freie Bildung und Jugendkultur soll gute finanzielle und strukturelle Ausstattung erhalten, dabei aber die Unabhängigkeit des Bezirksjugendrings sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb sind unsere Ziele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Veranstaltungen wie dem Zirkusprojekt „Manege frei“ und vom Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Partizipation und von Angeboten für die politische Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr inklusiven Angeboten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Flüchtlinge</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendhilferecht im SGB VIII sieht vor, dass Hilfen wie z.B. die Hilfe zur Erziehung nicht nur für Jugendliche bis 18 Jahre, sondern auch für junge Volljährige (18 bis 21 Jahre) gewährt werden, wenn dies der Persönlichkeitsentwicklung und einer eigenverantwortlichen Lebensführung dient, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erfolgt ebenfalls nach dem Jugendhilferecht. Somit sind die Maßstäbe des Jugendhilferechts auch für junge volljährige Flüchtlinge anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung dieser Altersgruppe in Maßnahmen der Jugendhilfe stellt einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein zur Integration in unsere Gesellschaft dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vollzug der Kostenerstattung obliegt den Bezirken und soll von der Landesregierung zurück erstattet werden. Die Refinanzierung von Seiten des Freistaats ist jedoch unzureichend. Bei der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen handelt es sich um eine gesamtstaatliche Aufgabe, die nicht auf die kommunalen Ebenen abgewälzt werden darf. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Kosten sowohl für unbegleitete minderjährige, vor allem aber für junge volljährige Erwachsene, die nach dem Jugendhilferecht gefördert werden, vom Freistaat voll übernommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Umweltpolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Grüner Klimaschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben des Bezirks Oberbayern werden in einer Vielzahl von bezirkseigenen Liegenschaften ausgeführt. Um dem Umweltschutz im Allgemeinen und dem Klimaschutz im Besonderen in allen Aspekten gerecht zu werden, ist es notwendig, sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die betrieblichen Abläufe und auch die Nutzung der Flächen stets hinsichtlich der Schonung der Ressourcen zu optimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Vorbildliches nachhaltiges Bauen im Bezirk</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit stellen die wesentlichen Themen für das Bauen im 21. Jahrhundert dar. Wir haben im Bezirkstag schon viel erreicht. Zahlreiche Beschlüsse sind auf unsere Anträge und Initiativen begründet: Beispielsweise werden einige bezirkseigene Gebäude mit Fassadenbegrünungen optimiert. Photovoltaik-Anlagen sind auf Bestandsgebäuden und Neubauten verwirklicht worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese grünen Beschlüsse gilt es in Zukunft weiter umzusetzen und auszubauen. Wir fordern generell vorbildliche Pilotbauprojekte bei Neubauten und Umbauten des Bezirks. Endlich bauen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im zertifizierten Passivhaus-Standard und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Plusenergiehaus-Standards (mehr Energie erzeugen als verbrauchen!).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte beim Planen und Bauen des Bezirks:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Optimierung von Energiestandards,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begrünungen von Fassaden und Flachdächern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integrierung von Solartechnik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Ausschreibung von Bauprojekten erfolgt die Basis für ökologisches Bauen. Wir fordern deswegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lebenszyklusberechnungen mit einer Ökobilanzierung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Recyclingfähigkeit der Baumaterialien (Holzbaustoff hat oberste Priorität!),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>schadstofffreie bzw. -arme Baustoffe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für den Artenschutz: Einplanung von Nistmöglichkeiten z.B. für Vögel und Fledermäuse bei der energetischen Gebäudesanierung und beim Neubau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Betrieblicher Umweltschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Maßnahmen des Umweltschutzes zielgerichtet einsetzen zu können, ist es erforderlich, den Energie- und Ressourcenverbrauch genau zu kennen. Der Ausbau des Umweltmanagements spart auf lange Sicht Kosten und wertvolle Ressourcen. Darum setzen wir uns für den Ausbau des betrieblichen Umweltschutzes ein. Ziel ist eine CO2-neutrale Verwaltung des Bezirks und seiner Einrichtungen. Für nicht vermeidbare CO2-Emissionen müssen Klimaschutzzertifikate erworben werden, die nachweisen, dass an anderer Stelle eine entsprechende Menge CO2 eingespart wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Ökologische Landwirtschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Bezirksgüterverwaltung bewirtschaftet der Bezirk eigene Flächen. Auf Initiative der GRÜNEN wurde der Beschluss gefasst, auf Herbizide und Pestizide „so weit wie möglich“ zu verzichten. Ziel muss jedoch die ökologische Landwirtschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Landwirtschaft auf den bezirkseigenen Flächen betrieben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Naturschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk erlässt Verordnungen zu Naturparks und Landschaftsschutzgebieten und engagiert sich in Vereinen und Institutionen für den Naturschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So ist der Bezirk Oberbayern Mitglied im Zweckverband Donaumoos. Daraus entsteht für den Bezirk die Verantwortung, sich maßgeblich für den Schutz des Donaumooses einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>„Moorschutz ist Klimaschutz“</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn das Donaumoos weiterhin gleichbleibend entwässert und intensiv bewirtschaftet wird, dauert es nach Einschätzung der Experten noch etwa 50 Jahre, bis der Moorkörper sich durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff vollständig aufgelöst hat. Dadurch geht sowohl ein wertvoller Naturraum als auch die Existenzgrundlage vieler Landwirte im Donaumoos verloren. Darüber hinaus setzt ein sich auflösendes Moor enorme Mengen an klimaschädlichem CO2 frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>112.000 Hektar Moor werden in Bayern landwirtschaftlich genutzt. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bayern, die aber für ein Drittel der Treibhausgase in Bayern verantwortlich sind. Intakte und naturnahe Moorflächen hingegen besitzen ein hohes Potenzial, klimaschädliches CO2 aufzunehmen und zu binden, und bieten die Grundlage für einen funktionierenden Arten- und Biotopschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass intakte Moorlandflächen im Donaumoos geschützt und darüber hinaus Maßnahmen der Wiedervernässung ergriffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Moorflächen, die derzeit bewirtschaftet werden, schaffen wir Anreize für die Umnutzung der Flächen in Richtung einer extensiven Bewirtschaftung, vor allem aber für die Bewirtschaftung mit Nasskulturen (Paludikulturen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Finanzierung im Rahmen des Moorschutzes zu stärken, unterstützen wir die Entwicklung von Klimazertifikaten, die auf Grundlage der eingesparten CO2-Mengen ausgegeben werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bienen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk Oberbayern betreibt die Fachberatung für Imkerei und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Förderung, der Beratung und der Aus- und Weiterbildung in der Imkerei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedeutung der Honigbienen, vor allem aber der Wildbienen, zu denen beispielsweise auch die Hummeln zählen, wird mehr und mehr deutlich. Veränderungen in der Landnutzung und die zunehmende Intensivierung in der Landwirtschaft nehmen den Bienen und Insekten Nahrung und Lebensraum; Agrargifte schwächen ihre Gesundheit. Das müssen wir ändern. In der Landwirtschaft brauchen wir die Bestäuber dringend, es sind unsere wichtigsten Nutztiere, die wir aber durch die intensive Bekämpfung der vermeintlichen „Schädlinge“ und „Unkräuter“ bedrohen. Wir haben hier ein fatales Wirkungsgefüge in Gang gesetzt, dieses gilt es schnellstmöglich zu durchbrechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen verleiht der Bezirk Oberbayern bald das Label „Bienenfreundliche Kommune“. Damit werden Kommunen ausgezeichnet, die Maßnahmen ergreifen, welche die Lebensbedingungen für Bienen maßgeblich verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eines ist sicher: Wenn es den Honigbienen und Wildbienen wieder besser geht, hat die Artenvielfalt insgesamt profitiert. Die Anzahl der Imker*innen steigt zwar an, aber die Anzahl an Bienenvölkern pro Bienenhalter*in ist rückläufig. Darum setzen wir uns dafür ein, die Fachberatung für Imkerei auszubauen und dafür eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>personelle und finanzielle Stärkung der Fachberatung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Berücksichtigung der in Bayern noch über 500 vorkommenden Wildbienenarten, da die Bestäubungsleistung der spezialisierten Wildbienenarten in der Vergangenheit weitestgehend unterschätzt wurde, für die Artenvielfalt der Blühpflanzen jedoch von existenzieller Bedeutung ist, Verstärkung der Lebensraumforschung der Wildbienen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Forschung im Bereich der Imkerei bzw. der Bienenhaltung auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels auf die Bienen. Die Belastung der Bienen durch Umwelteinflüsse muss in den Mittelpunkt gerückt und Grenzwerte z.B. für Pestizidrückstände im Bienenwachs müssen überdacht werden. Honig- und Wachsuntersuchungen müssen auf die Gesundheit der Bienen ausgerichtet werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zusätzliche Unterstützung der Berufs- und Nebenerwerbsimkerei in punkto Ausbildung, auch um den Grad der „Professionalisierung“ in der Imkerei wieder zu erhöhen. Die naturgemäße und wesensgemäße Imkerei muss stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziele wie Honigertrag, Sanftmut etc. sind zu ergänzen in Richtung Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung neuer Lebensräume für Bienen und Insekten z.B. durch bunte Äcker, Gärten und Wiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Fische</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern leistet bei Gewässerschutz und Fischzucht wertvolle Arbeit, die wir weiter ausbauen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewässerschutz, Erweiterung der Artenvielfalt und Artenschutz sind uns ein wichtiges Anliegen. Die Zahl der Fische und die Artenvielfalt nehmen nur langsam zu, weil Wasserkraftwerke und andere Querbauten für Fische unüberwindliche Hindernisse darstellen und frei fließende Gewässer stark einschränken. Deshalb unterstützen wir beispielsweise die Etablierung eines neuen Mindestwasserleitfadens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin unterstützen wir das Bestreben der Fachberatung, bei Fragen des Gewässerschutzes nicht nur als „Träger öffentlicher Belange“, sondern auch als Sachverständige aufzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Jun 2018 19:30:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>PNEU3: Wahlprogramm für die Wahlen zum oberbayerischen Bezirkstag am 14. Oktober 2018</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5571</link>
                        <author>Vorstand des Bezirksverbands und der Bezirkstagsfraktion (beschlossen am: 12.05.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5571</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bayern ist ein Land mit hoher Lebensqualität. Wir Grüne wollen Strukturen schaffen, die allen Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der hohen Lebensqualität in Bayern ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die niemanden aussondert, die Barrieren überwindet und die die Teilhabe aller garantiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung der in der UN-Konvention garantierten Rechte für Menschen mit Behinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine menschenwürdige Pflege und eine angemessene Grundsicherung im Alter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere psychiatrische und neurologische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere Versorgung von Geflüchteten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirkstag ist für viele Aufgaben aus dem Bereich der Inklusion zuständig. Darüber hinaus ist er aber auch mit Fragen der Sozialpolitik, Gesundheit, des Naturschutzes, der Jugend- und Kulturpolitik betraut - und er ist Träger von Fach- und Förderschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um manche Ziele zu erreichen, ist eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Beispielsweise sind im Bereich des Wohnens aber auch der Integration in den Arbeitsmarkt oder im Umwelt- und Naturschutz gesetzliche Regelungen nötig, die nur der Bayerische Landtag erlassen kann. Am 14. Oktober 2018 wird neben den Bezirkstagen in den sieben Regierungsbezirken Bayerns auch der Bayerische Landtag gewählt. Bitte wählen Sie bei beiden Wahlen mit beiden Stimmen GRÜN!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Übrigens:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Bei der Landtags- und Bezirkstagswahl werden – anders als bei der Bundestagswahl – Erst- und Zweitstimmen für das Wahlergebnis zusammengezählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wer nur 1x Grün wählt, wählt Grün nur zur Hälfte!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Entscheidend ist deshalb bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober 2018:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Beide Stimmen für Grün!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wählen Sie mit Ihrer Erststimme die Grünen Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten in Ihrem Stimmkreis. Mit Ihrer Zweitstimme kreuzen Sie bitte eine*n Kandidat*in auf der Grünen Liste an.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Behinderung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, sie muss als Grundlage bei allen sozialpolitischen Entscheidungen dienen. So heißt es in Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Jede*r hat Anspruch auf die in dieser Resolution verkündeten Rechte und Freiheiten. Allen Menschen sind gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe in Bildung und Wissenschaft, in Wirtschaft und Arbeit sowie in Freizeit und Kultur gleichermaßen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist aber nicht nur die gesetzlich garantierte Teilhabe, Inklusion ist vor allem eine Frage der Haltung. Es geht nicht darum, dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft integriert, also hineingeholt werden. Stattdessen müssen Strukturen geschaffen werden, damit alle Menschen an der Gesellschaft von Anfang an teilhaben können. Inklusion bedeutet insbesondere auch eine Wertschätzung der menschlichen Vielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es bedeutet eine Abkehr von: „Wir wissen, was gut für Dich ist“ hin zum eigenen Willen und zur Selbstbestimmung des Menschen mit Behinderung, zur Anerkennung auf Augenhöhe: Der Mensch mit Behinderung entscheidet selbst, was gut für ihn ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder zehnte Mensch in Oberbayern lebt mit einer Behinderung. Und jede*r Einzelne von ihnen ist mit Barrieren konfrontiert, die dazu führen, dass die gleichberechtigte Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft behindert wird. Nur 5 % der Behinderungen entstehen bei der Geburt, 95 % der Behinderungen entstehen im Laufe des Lebens, auch dies sollte uns alle sensibel für das Thema machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschiedliche Behinderungen – körperliche, geistige, seelische, nicht sichtbare – brauchen unterschiedliche Versorgungsstrukturen, dem muss Rechnung getragen werden. Vor allem für Menschen mit geistigen Behinderungen muss die Versorgungsstruktur noch weiter ausgebaut werden; Beteiligungskonzepte für diesen Personenkreis müssen erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 wurde das Bundesteilhabegesetz beschlossen mit dem Ziel, mehr Lebensqualität für Menschen mit Behinderung zu erreichen, allerdings bleibt das Gesetz in vielen Punkten hinter den Erwartungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück. Vor allem die Vorgabe, dass sich die Ausgaben nicht erhöhen dürfen, lehnen wir ab. Denn eine Verbesserung der Qualität wird nur mit einer Erhöhung der finanziellen Mittel möglich sein. Kostenneutralität kann niemals ein Indikator für gelungene Inklusion sein. Ein neues Gesetz, wie das BTHG, muss mit Leben gefüllt werden und sich in der Realität beweisen. Die Umsetzung auf Landesebene geschieht über ein Bayerisches Teilhabegesetz, das die Vorgaben für die Bezirke macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden prüfen müssen, wie sich z.B. das Teilhabeplanverfahren trägerübergreifend effizient und personenzentriert aufsetzen lässt, wie das Budget für Arbeit und andere Maßnahmen der Eingliederungshilfe sich unkompliziert im Sinne der Betroffenen verwirklichen lässt und in der Praxis auswirkt. Im Bezirk wird es v.a. darum gehen, Inklusionsmaßnahmen voranzubringen. Ein echtes Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung muss gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Überwindung der durch die unterschiedlichen Sozialgesetzbücher bedingte Aufteilung der sozialen Systeme; vor allem die Schnittstelle zwischen Jugend- und Sozialhilfe muss aufgelöst werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung; hierbei gibt es Schnittstellen, die geklärt werden müssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Leistungsabsenkungen bei der Bedarfsermittlung gemäß § 63a SGB XII für die Hilfe zur Pflege und die pflegerischen Unterstützungsleistungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Schlechterstellung der Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB IX (BTHG) und der Hilfe zur Pflege gemäß SGB XII bei der Vermögensanrechnung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzahnung der Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege; die Anrechnung von Vermögen und Einkommen muss entfallen, wenn der Schritt von der Fürsorge zur Teilhabe gelingen soll,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Hilfs- und Versorgungsmaßnahmen; Kostengründe dürfen diese Wahlfreiheit nicht einschränken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer Ombudsstelle zur unabhängigen Klärung von schwierigen Sachverhalten und Beschwerden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Menschen mit Behinderung steht nach § 45b SGB XI ein zusätzlicher Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € zu: Wir fordern, dass dieser generell nicht auf die Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII angerechnet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bildung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – in allen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen – ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Bildung beginnt in der frühen Kindheit und endet nicht mit den beruflichen Fortbildungen. In allen Bereichen müssen die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung mitgedacht und eingeplant werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weiterer Ausbau der Inklusion in Schulen: inklusive Klassen in allen Schularten, auch in Förderzentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderzentren als Kompetenzzentren; Ausweitung des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes an Regelschulen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Personal und multiprofessionelle Teams in Kindertagesstätten, um Kindern mit verstärktem Förderbedarf gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausräumung von Widersprüchen zwischen Assistenz und Pädagogik bei der Schulbegleitung: Wir wollen Schulbegleitung zu einer pädagogischen Assistenz weiterentwickeln, die Verantwortung dafür soll in den Schulen angesiedelt sein,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>barrierefreie Unterrichtsmaterialien in &#039;Einfacher oder Leichter Sprache&#039;.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Wohnen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Leben unabhängig gestalten zu können, spielt die Möglichkeit, die Wohnform zu wählen, eine wichtige Rolle. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein Kostenvorbehalt bei der Wahl des ambulant betreuten Wohnens oder dem Wohnen in einer stationären Einrichtung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr bezahlbarem barrierefreien Wohnraum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erprobung von neuen inklusiven Wohnformen und Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entwicklung inklusiver Wohnformen auch in großen stationären Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>universelles Design: Geräte, Umgebungen und Systeme sollen derart gestaltet sein, dass sie für so viele Menschen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Förderung des betreuten Einzelwohnens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr ambulantes Einzelwohnen und Wohngruppen mit intensiver Betreuung für psychisch kranke Menschen, Heimunterbringung nur im Ausnahmefall,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>regionale und wohnortnahe Heimunterbringung für psychisch kranke Menschen; der Bezirk soll nur Vereinbarungen mit Wohneinrichtungen, Wohnheimen und geschlossenen Wohnheimen abschließen, wenn die bundesweite Aufnahme von Klienten ausgeschlossen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Arbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist ein wesentlicher Faktor, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Immer noch ist es schwierig, dass Menschen mit Behinderung auf dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erhalten. Die Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt soll oberstes Ziel bleiben. Uns ist klar, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Dafür fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Alternativen zu den jetzigen Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch andere Leistungsanbieter und das neu eingeführte Budget für Arbeit, forciertes Nutzen neu eingeführter gesetzlicher Regelungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, um mehr Angebote für Außenarbeitsplätze und den Übergang auf den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Bezahlung in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote für Weiterqualifizierungsmaßnahmen in den Werkstätten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Förderung von Integrationsfirmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Betriebe, die die 5 %-Quote für Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht einhalten, sollen stärker in die Pflicht genommen werden durch Anreize, aber auch Sanktionen. Die Möglichkeit, sich durch die Ausgleichsabgabe von der Anstellung von Menschen mit Behinderung zu befreien, soll eingeschränkt werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anstieg der Beschäftigungsquote auf 5 % auch bei den Ausbildungsplätzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr psychosoziale Betreuung und unterstützte Beschäftigung für die Betreuung der Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt, damit es für das gesamte Team ein Erfolgsprojekt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Psychiatriepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Finanzierung der Kliniken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach geltendem Recht ist ab dem Jahr 2017 die Anwendung des neuen Entgeltsystems für alle psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass bei der Weiterentwicklung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ein besonderes Augenmerk auf die sektorenübergreifende Finanzierung Wert gelegt wird, d.h. dass die Finanzierung ambulanter und stationärer Angebote miteinander verzahnt werden muss, damit die Patient*innen lückenlos versorgt werden können ohne die Gefahr, sich zwischen unklaren Zuständigkeiten aufzureiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls fordern wir, dass die Notfall-Versorgung von Patient*innen, d.h. die Aufnahme von Patient*innen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche, Niederschlag in der Finanzierung der PEPPs findet, da die Vorhaltekosten ungleich höher sind als bei psychiatrischen Krankenhäusern, die diese Versorgung nicht anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für qualifizierte Genesungsbegleiter*innen (Ex-In) fordern wir die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Allgemeinpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich immer für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz eingesetzt. Doch der jetzt von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, denn nicht die Hilfe für psychisch kranke Menschen steht im Mittelpunkt, sondern kranke Menschen werden wie Straftäter behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Festschreibung von unabhängigen Beschwerdestellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>angemessene Entschädigung für die in den Beschwerdestellen ehrenamtlich Tätigen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anonymisierte Psychiatrieberichterstattung auf Landesebene, insbesondere der Dokumentation von Zwangsmaßnahmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flächendeckender Ausbau des Krisendienstes mit Kostenübernahme durch den Freistaat und die Krankenkassen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzierung von (zusätzlichen) mobilen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe über die Bezirke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zwingende Zusammenarbeit von Krisendienst und Polizei bei bevorstehender Zwangseinweisung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klinik-Entlassmanagement für alle Patient*innen, ambulante Begleitung in Übergängen sicherstellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Unterbringungsdatei, in der personenbezogene Daten gespeichert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder-/Jugendpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>40% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 entwickeln eine behandlungsbedürftige psychiatrische Erkrankung. Dafür müssen die Angebote im klinischen, aber auch außerklinischen Bereich ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern muss ebenfalls ein eigenes Angebot entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Geflüchtete</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in Deutschland Asyl beantragen, haben aufgrund ihres Fluchthintergrunds und ihrer Flucht selbst Traumata erlitten. Zu den Folgen gehören Einnässen, Stottern, Essensverweigerung und Angstzustände sowie posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), die eine entsprechende Behandlung erfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Versorgung sicherzustellen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereitstellung verständlicher und korrekter Informationen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bundeseinheitliche Auslegung des Anspruchs auf medizinische und psychotherapeutische Versorgung sowie Dolmetscherleistungen für Leistungsberechtigte gemäß §§ 4 und 6 Asylbewerberleistungsgesetz,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Asylbewerber*innen mit klar definiertem Leistungsspektrum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sicherstellung des Zugangs zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufbau von und finanzielle Sicherheit für Psychosoziale Zentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verankerung der Übernahme von Dolmetscherkosten im Sozialgesetz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Psychiatrie im Strafvollzug</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den &#039;Fall Mollath&#039; gab es Veränderungen in der Strafgesetzgebung für die Psychiatrie. So wurde beispielsweise der § 63 StGB durch einen Zusatz ergänzt, dass die Unterbringung in der Forensik in einer Verhältnismäßigkeit zur Straftat zu stehen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen zur Verbesserung des Maßregelvollzugs:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Einrichtung von forensischen Ambulanzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kontinuität in der therapeutischen (Nach-)Betreuung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Kontrolle der forensischen Kliniken durch Besuchskommissionen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dokumentation der Zwangsbehandlungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Suchterkrankung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sucht ist ein Thema, das mit einem hohen Tabu belegt ist. Es handelt sich jedoch um ein Thema, das sich längst nicht mehr am Rande unserer Gesellschaft findet. Sucht wurde zwar vor vielen Jahren als Erkrankung anerkannt und in den Katalog ICD-10 als offizielle Erkrankung aufgenommen, wird jedoch gesellschaftlich meist noch nicht als solche angesehen. Menschen mit Suchterkrankungen stoßen selten auf eine Lobby.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Greifbar sind allerdings die kurz-, aber auch langfristigen Schäden, die Menschen mit einer Suchterkrankung erleiden. Die Situation ist durch zielgerichtete Hilfe und eine angemessene Finanzierung wesentlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Forderungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hinaus gibt es bayernregional notwendige Forderungen. Als Motor dient der Gedanke, vorhandene Strukturen und Angebote nachzubessern, zu optimieren oder auszubauen, um so langfristig die Belastungen der Hilfesysteme zu reduzieren und die Lebens- und Genesungssituation der suchtkranken Menschen zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unsere Forderungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung Suchtkranker in den Inklusionsauftrag. Hier ist der Bezirk gefordert, da viele Kommunen ihre Verantwortlichkeit abgeben und somit Sucht z.B. in lokalen Aktionsplänen zur Umsetzung der Inklusion keine Berücksichtigung findet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung des Behandlungssettings „ambulant vor stationär“ und flächendeckende Erweiterung der Angebote ambulanter Hilfen. Dies gilt nicht nur im Sinne des Wunsch- und Wahlrechts, sondern auch zum Erhalt von Ressourcen und der Möglichkeit des Erlangens langfristiger Stabilität im (inklusiven) Sozialraum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der Prävention in Form von Eigenerlebnisworkshops an allen Schulformen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Aufklärung der Bevölkerung über die Suchterkrankungen mit dem Ziel, diese zu entstigmatisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der Suchthilfe in den Krisendienst Psychiatrie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Substitutionseinrichtungen und Stärkung der Substitutionsbegleitung für Opioidabhängige.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verbesserungen im Bereich Zuverdienst für Menschen mit Suchterkrankungen als wichtigen Bestandteil einer Gesundung und Stabilisierung im Sozialraum</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Zugang zu Zuverdienstmöglichkeiten für Menschen mit Suchterkrankungen (auch ALG-II-Empfänger) ist wieder zu erleichtern und eine Möglichkeit der individuellen Stundennutzung des Angebotes zu schaffen. Das Angebot „Zuverdienst“ ist ein wichtiges Instrument zur Teilhabe an der Gesellschaft und zur Stabilisierung und Gesundung dieses Personenkreises.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freibeträge in ALG II und Grundsicherung sollten sich stufenweise erhöhen, um zielorientiert mit den betroffenen Menschen arbeiten zu können. So kann man einer Demoralisierung entgegenwirken und positive Ressourcen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten anregen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder- und Jugendliche suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung einer verpflichtenden Vernetzungsstruktur zwischen Gesundheitsamt, Kinder- und Jungendhilfe sowie Suchthilfesystemen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Optimierung der vielfältigen Hilfskonzepte zur Unterstützung von Kindern suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern durch verbesserte finanzielle Förderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Pflegepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hilfe zur ambulanten Pflege geht 2018 im Wege der Delegation von den Kommunen auf den Bezirk über, 2019 übernimmt die Bezirksverwaltung die Hilfeauszahlung. Die Bereiche stationär/ambulant sind dann in einer Hand, dies soll zu Verbesserungen in der Versorgung führen, durch die Auflösung der Schnittstelle Kommune/Bezirk. Bei der Berechnung der Hilfen darf es aber nicht zu einer Verschlechterung des Standards für die Hilfebedürftigen kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden, an. Grüne Pflegepolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Diejenigen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, sollen gut versorgt und selbstbestimmt möglichst lange im vertrauten Umfeld leben können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und gutes Angebot an Pflege und Unterstützung sowie persönliche Beratung vor allem im ambulanten Pflegebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns deshalb ein für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unabhängige Beratung durch Fallmanager,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung von mehreren Pflegestützpunkten in Oberbayern, die Beratung und Koordination übernehmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Tagesangebote (ambulante Pflege) für Menschen in einer frühen Demenzphase.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem haben wir die Situation derer im Blick, die in Pflegeberufen arbeiten. Sie verdienen mehr Anerkennung, Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung/Ausbau der ehrenamtlichen Helfer ambulant und stationär,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen, die in der Pflege arbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kultur und Bildung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist inklusiv. Alle sollen sich beteiligen. Junge und Alte, Menschen mit und ohne Handicap, unabhängig ihrer Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist vielseitig. Kultur unterstützen wir dort, wo sie lebendig ist, sich mit unserem Leben auseinandersetzt, wo sie Vielfalt und Zusammenleben der Menschen formt. „Ein Beispiel dafür ist unser<br>
Kulturpreis der &quot;Grüne Wanninger&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kulturpolitik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt regionale, subkulturelle sowie junge Initiativen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkt regionale Gedenkarbeit – um unserer Verantwortung für Demokratie und Toleranz gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ist Garant für die Aufarbeitung der Geschichte der Psychiatrie in Oberbayern während des Naziregimes und danach bis zur Psychiatrieenquete und -reform Mitte der 1970er Jahre.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erkennt verstärkt mit ihren Kulturpreisen und Medaillen junge, subkulturelle und avantgardistische Künstler,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Barrieren ab: mit leichter Sprache in der Literatur, in unseren Veröffentlichungen und Informationen, in den bezirklichen Museen, in der Verwaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fördert Kinder nach ihren besonderen Fähigkeiten bei der Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Partizipation von Kindern und Jugendlichen – auch bei der politischen Entscheidungsfindung – aus,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>„unterstützt die Initiative zur Errichtung eines Oberbayerischen Arbeiter- und<br>
Industriekulturmuseums,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt und fördert regionale wie überregionale, subkulturelle sowie junge Initiativen und die kulturelle Vielfalt in Oberbayern.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kinder und Jugendliche</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns offensiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Oberbayern ein und unterstützen dafür den Bezirksjugendring mit den notwendigen Haushaltsmitteln. Wir unterstützen die Stärkung der Jugendkultur, die Medienfachberatung, die internationale Jugendarbeit und die Fachstelle für politische Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Partner sind zudem die Jugendbildungsstätten, die eine hohe Kompetenz bündeln. Wir möchten diese Expertise näher an alle Regionen Oberbayerns bringen. Dafür bedarf es mehr dezentraler und flächendeckender Veranstaltungen, von denen insbesondere die kleineren Verbände, Initiativen, Vereine und Kreisjugendringe profitieren werden. Wir brauchen bedarfsgerechte Angebote und müssen die Kinder und Jugendlichen darüber besser informieren. Vieles wäre ohne das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit nicht möglich und daher wollen wir junge Menschen im Ehrenamt fördern, qualifizieren und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für die zügige Umsetzung des oberbayerischen Kinder- und Jugendprogramms ein, welches unter tatkräftiger Beteiligung der grünen Fraktion neu entwickelt wurde. Freie Bildung und Jugendkultur soll gute finanzielle und strukturelle Ausstattung erhalten, dabei aber die Unabhängigkeit des Bezirksjugendrings sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb sind unsere Ziele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Veranstaltungen wie dem Zirkusprojekt „Manege frei“ und vom Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Partizipation und von Angeboten für die politische Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr inklusiven Angeboten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Flüchtlinge</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendhilferecht im SGB VIII sieht vor, dass Hilfen wie z.B. die Hilfe zur Erziehung nicht nur für Jugendliche bis 18 Jahre, sondern auch für junge Volljährige (18 bis 21 Jahre) gewährt werden, wenn dies der Persönlichkeitsentwicklung und einer eigenverantwortlichen Lebensführung dient, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erfolgt ebenfalls nach dem Jugendhilferecht. Somit sind die Maßstäbe des Jugendhilferechts auch für junge volljährige Flüchtlinge anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung dieser Altersgruppe in Maßnahmen der Jugendhilfe stellt einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein zur Integration in unsere Gesellschaft dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vollzug der Kostenerstattung obliegt den Bezirken und soll von der Landesregierung zurück erstattet werden.. Die Refinanzierung von Seiten des Freistaats ist jedoch unzureichend. Bei der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen handelt es sich um eine gesamtstaatliche Aufgabe, die nicht auf die kommunalen Ebenen abgewälzt werden darf. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Kosten sowohl für unbegleitete minderjährige, vor allem aber für junge volljährige Erwachsene, die nach dem Jugendhilferecht gefördert werden, vom Freistaat voll übernommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Umweltpolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Grüner Klimaschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben des Bezirks Oberbayern werden in einer Vielzahl von bezirkseigenen Liegenschaften ausgeführt. Um dem Umweltschutz im Allgemeinen und dem Klimaschutz im Besonderen in allen Aspekten gerecht zu werden, ist es notwendig, sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die betrieblichen Abläufe und auch die Nutzung der Flächen stets hinsichtlich der Schonung der Ressourcen zu optimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Vorbildliches nachhaltiges Bauen im Bezirk</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit stellen die wesentlichen Themen für das Bauen im 21. Jahrhundert dar. Wir haben im Bezirkstag schon viel erreicht. Zahlreiche Beschlüsse sind auf unsere Anträge und Initiativen begründet: Beispielsweise werden einige bezirkseigene Gebäude mit Fassadenbegrünungen optimiert. Photovoltaik-Anlagen sind auf Bestandsgebäuden und Neubauten verwirklicht worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese grünen Beschlüsse gilt es in Zukunft weiter umzusetzen und auszubauen. Wir fordern generell vorbildliche Pilotbauprojekte bei Neubauten und Umbauten des Bezirks. Endlich bauen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im zertifizierten Passivhaus-Standard und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Plusenergiehaus-Standards (mehr Energie erzeugen als verbrauchen!).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte beim Planen und Bauen des Bezirks:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Optimierung von Energiestandards,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begrünungen von Fassaden und Flachdächern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integrierung von Solartechnik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Ausschreibung von Bauprojekten erfolgt die Basis für ökologisches Bauen. Wir fordern deswegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lebenszyklusberechnungen mit einer Ökobilanzierung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Recyclingfähigkeit der Baumaterialien (Holzbaustoff hat oberste Priorität!),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>schadstofffreie bzw. -arme Baustoffe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für den Artenschutz: Einplanung von Nistmöglichkeiten z.B. für Vögel und Fledermäuse bei der energetischen Gebäudesanierung und beim Neubau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Betrieblicher Umweltschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Maßnahmen des Umweltschutzes zielgerichtet einsetzen zu können, ist es erforderlich, den Energie- und Ressourcenverbrauch genau zu kennen. Der Ausbau des Umweltmanagements spart auf lange Sicht Kosten und wertvolle Ressourcen. Darum setzen wir uns für den Ausbau des betrieblichen Umweltschutzes ein. Ziel ist eine CO2-neutrale Verwaltung des Bezirks und seiner Einrichtungen. Für nicht vermeidbare CO2-Emissionen müssen Klimaschutzzertifikate erworben werden, die nachweisen, dass an anderer Stelle eine entsprechende Menge CO2 eingespart wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Ökologische Landwirtschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Bezirksgüterverwaltung bewirtschaftet der Bezirk eigene Flächen. Auf Initiative der GRÜNEN wurde der Beschluss gefasst, auf Herbizide und Pestizide „so weit wie möglich“ zu verzichten. Ziel muss jedoch die ökologische Landwirtschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Landwirtschaft auf den bezirkseigenen Flächen betrieben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Naturschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk erlässt Verordnungen zu Naturparks und Landschaftsschutzgebieten und engagiert sich in Vereinen und Institutionen für den Naturschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So ist der Bezirk Oberbayern Mitglied im Zweckverband Donaumoos. Daraus entsteht für den Bezirk die Verantwortung, sich maßgeblich für den Schutz des Donaumooses einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>„Moorschutz ist Klimaschutz“</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn das Donaumoos weiterhin gleichbleibend entwässert und intensiv bewirtschaftet wird, dauert es nach Einschätzung der Experten noch etwa 50 Jahre, bis der Moorkörper sich durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff vollständig aufgelöst hat. Dadurch geht sowohl ein wertvoller Naturraum als auch die Existenzgrundlage vieler Landwirte im Donaumoos verloren. Darüber hinaus setzt ein sich auflösendes Moor enorme Mengen an klimaschädlichem CO2 frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>112.000 Hektar Moor werden in Bayern landwirtschaftlich genutzt. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bayern, die aber für ein Drittel der Treibhausgase in Bayern verantwortlich sind. Intakte und naturnahe Moorflächen hingegen besitzen ein hohes Potenzial, klimaschädliches CO2 aufzunehmen und zu binden, und bieten die Grundlage für einen funktionierenden Arten- und Biotopschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass intakte Moorlandflächen im Donaumoos geschützt und darüber hinaus Maßnahmen der Wiedervernässung ergriffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Moorflächen, die derzeit bewirtschaftet werden, schaffen wir Anreize für die Umnutzung der Flächen in Richtung einer extensiven Bewirtschaftung, vor allem aber für die Bewirtschaftung mit Nasskulturen (Paludikulturen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Finanzierung im Rahmen des Moorschutzes zu stärken, unterstützen wir die Entwicklung von Klimazertifikaten, die auf Grundlage der eingesparten CO2-Mengen ausgegeben werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bienen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk Oberbayern betreibt die Fachberatung für Imkerei und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Förderung, der Beratung und der Aus- und Weiterbildung in der Imkerei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedeutung der Honigbienen, vor allem aber der Wildbienen, zu denen beispielsweise auch die Hummeln zählen, wird mehr und mehr deutlich. Veränderungen in der Landnutzung und die zunehmende Intensivierung in der Landwirtschaft nehmen den Bienen und Insekten Nahrung und Lebensraum; Agrargifte schwächen ihre Gesundheit. Das müssen wir ändern. In der Landwirtschaft brauchen wir die Bestäuber dringend, es sind unsere wichtigsten Nutztiere, die wir aber durch die intensive Bekämpfung der vermeintlichen „Schädlinge“ und „Unkräuter“ bedrohen. Wir haben hier ein fatales Wirkungsgefüge in Gang gesetzt, dieses gilt es schnellstmöglich zu durchbrechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen verleiht der Bezirk Oberbayern bald das Label „Bienenfreundliche Kommune“. Damit werden Kommunen ausgezeichnet, die Maßnahmen ergreifen, welche die Lebensbedingungen für Bienen maßgeblich verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eines ist sicher: Wenn es den Honigbienen und Wildbienen wieder besser geht, hat die Artenvielfalt insgesamt profitiert. Die Anzahl der Imker*innen steigt zwar an, aber die Anzahl an Bienenvölkern pro Bienenhalter*in ist rückläufig. Darum setzen wir uns dafür ein, die Fachberatung für Imkerei auszubauen und dafür eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>personelle und finanzielle Stärkung der Fachberatung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Berücksichtigung der in Bayern noch über 500 vorkommenden Wildbienenarten, da die Bestäubungsleistung der spezialisierten Wildbienenarten in der Vergangenheit weitestgehend unterschätzt wurde, für die Artenvielfalt der Blühpflanzen jedoch von existenzieller Bedeutung ist, Verstärkung der Lebensraumforschung der Wildbienen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Forschung im Bereich der Imkerei bzw. der Bienenhaltung auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels auf die Bienen. Die Belastung der Bienen durch Umwelteinflüsse muss in den Mittelpunkt gerückt und Grenzwerte z.B. für Pestizidrückstände im Bienenwachs müssen überdacht werden. Honig- und Wachsuntersuchungen müssen auf die Gesundheit der Bienen ausgerichtet werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zusätzliche Unterstützung der Berufs- und Nebenerwerbsimkerei in punkto Ausbildung, auch um den Grad der „Professionalisierung“ in der Imkerei wieder zu erhöhen. Die naturgemäße und wesensgemäße Imkerei muss stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziele wie Honigertrag, Sanftmut etc. sind zu ergänzen in Richtung Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung neuer Lebensräume für Bienen und Insekten z.B. durch bunte Äcker, Gärten und Wiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Fische</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern leistet bei Gewässerschutz und Fischzucht wertvolle Arbeit, die wir weiter ausbauen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewässerschutz, Erweiterung der Artenvielfalt und Artenschutz sind uns ein wichtiges Anliegen. Die Zahl der Fische und die Artenvielfalt nehmen nur langsam zu, weil Wasserkraftwerke und andere Querbauten für Fische unüberwindliche Hindernisse darstellen und frei fließende Gewässer stark einschränken. Deshalb unterstützen wir beispielsweise die Etablierung eines neuen Mindestwasserleitfadens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin unterstützen wir das Bestreben der Fachberatung, bei Fragen des Gewässerschutzes nicht nur als „Träger öffentlicher Belange“, sondern auch als Sachverständige aufzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Jun 2018 11:45:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>PNEU2: Wahlprogramm für die Wahlen zum oberbayerischen Bezirkstag am 14. Oktober 2018</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5570</link>
                        <author>Vorstand des Bezirksverbands und der Bezirkstagsfraktion (beschlossen am: 12.05.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5570</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bayern ist ein Land mit hoher Lebensqualität. Wir Grüne wollen Strukturen schaffen, die allen Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der hohen Lebensqualität in Bayern ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die niemanden aussondert, die Barrieren überwindet und die die Teilhabe aller garantiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung der in der UN-Konvention garantierten Rechte für Menschen mit Behinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine menschenwürdige Pflege und eine angemessene Grundsicherung im Alter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere psychiatrische und neurologische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere Versorgung von Geflüchteten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirkstag ist für viele Aufgaben aus dem Bereich der Inklusion zuständig. Darüber hinaus ist er aber auch mit Fragen der Sozialpolitik, Gesundheit, des Naturschutzes, der Jugend- und Kulturpolitik betraut - und er ist Träger von Fach- und Förderschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um manche Ziele zu erreichen, ist eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Beispielsweise sind im Bereich des Wohnens aber auch der Integration in den Arbeitsmarkt oder im Umwelt- und Naturschutz gesetzliche Regelungen nötig, die nur der Bayerische Landtag erlassen kann. Am 14. Oktober 2018 wird neben den Bezirkstagen in den sieben Regierungsbezirken Bayerns auch der Bayerische Landtag gewählt. Bitte wählen Sie bei beiden Wahlen mit beiden Stimmen GRÜN!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Übrigens:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Bei der Landtags- und Bezirkstagswahl werden – anders als bei der Bundestagswahl – Erst- und Zweitstimmen für das Wahlergebnis zusammengezählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wer nur 1x Grün wählt, wählt Grün nur zur Hälfte!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Entscheidend ist deshalb bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober 2018:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Beide Stimmen für Grün!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wählen Sie mit Ihrer Erststimme die Grünen Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten in Ihrem Stimmkreis. Mit Ihrer Zweitstimme kreuzen Sie bitte eine*n Kandidat*in auf der Grünen Liste an.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Behinderung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, sie muss als Grundlage bei allen sozialpolitischen Entscheidungen dienen. So heißt es in Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Jede*r hat Anspruch auf die in dieser Resolution verkündeten Rechte und Freiheiten. Allen Menschen sind gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe in Bildung und Wissenschaft, in Wirtschaft und Arbeit sowie in Freizeit und Kultur gleichermaßen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist aber nicht nur die gesetzlich garantierte Teilhabe, Inklusion ist vor allem eine Frage der Haltung. Es geht nicht darum, dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft integriert, also hineingeholt werden. Stattdessen müssen Strukturen geschaffen werden, damit alle Menschen an der Gesellschaft von Anfang an teilhaben können. Inklusion bedeutet insbesondere auch eine Wertschätzung der menschlichen Vielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es bedeutet eine Abkehr von: „Wir wissen, was gut für Dich ist“ hin zum eigenen Willen und zur Selbstbestimmung des Menschen mit Behinderung, zur Anerkennung auf Augenhöhe: Der Mensch mit Behinderung entscheidet selbst, was gut für ihn ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder zehnte Mensch in Oberbayern lebt mit einer Behinderung. Und jede*r Einzelne von ihnen ist mit Barrieren konfrontiert, die dazu führen, dass die gleichberechtigte Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft behindert wird. Nur 5 % der Behinderungen entstehen bei der Geburt, 95 % der Behinderungen entstehen im Laufe des Lebens, auch dies sollte uns alle sensibel für das Thema machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschiedliche Behinderungen – körperliche, geistige, seelische, nicht sichtbare – brauchen unterschiedliche Versorgungsstrukturen, dem muss Rechnung getragen werden. Vor allem für Menschen mit geistigen Behinderungen muss die Versorgungsstruktur noch weiter ausgebaut werden; Beteiligungskonzepte für diesen Personenkreis müssen erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 wurde das Bundesteilhabegesetz beschlossen mit dem Ziel, mehr Lebensqualität für Menschen mit Behinderung zu erreichen, allerdings bleibt das Gesetz in vielen Punkten hinter den Erwartungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück. Vor allem die Vorgabe, dass sich die Ausgaben nicht erhöhen dürfen, lehnen wir ab. Denn eine Verbesserung der Qualität wird nur mit einer Erhöhung der finanziellen Mittel möglich sein. Kostenneutralität kann niemals ein Indikator für gelungene Inklusion sein. Ein neues Gesetz, wie das BTHG, muss mit Leben gefüllt werden und sich in der Realität beweisen. Die Umsetzung auf Landesebene geschieht über ein Bayerisches Teilhabegesetz, das die Vorgaben für die Bezirke macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden prüfen müssen, wie sich z.B. das Teilhabeplanverfahren trägerübergreifend effizient und personenzentriert aufsetzen lässt, wie das Budget für Arbeit und andere Maßnahmen der Eingliederungshilfe sich unkompliziert im Sinne der Betroffenen verwirklichen lässt und in der Praxis auswirkt. Im Bezirk wird es v.a. darum gehen, Inklusionsmaßnahmen voranzubringen. Ein echtes Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung muss gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Überwindung der durch die unterschiedlichen Sozialgesetzbücher bedingte Aufteilung der sozialen Systeme; vor allem die Schnittstelle zwischen Jugend- und Sozialhilfe muss aufgelöst werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung; hierbei gibt es Schnittstellen, die geklärt werden müssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Leistungsabsenkungen bei der Bedarfsermittlung gemäß § 63a SGB XII für die Hilfe zur Pflege und die pflegerischen Unterstützungsleistungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Schlechterstellung der Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB IX (BTHG) und der Hilfe zur Pflege gemäß SGB XII bei der Vermögensanrechnung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzahnung der Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege; die Anrechnung von Vermögen und Einkommen muss entfallen, wenn der Schritt von der Fürsorge zur Teilhabe gelingen soll,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Hilfs- und Versorgungsmaßnahmen; Kostengründe dürfen diese Wahlfreiheit nicht einschränken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer Ombudsstelle zur unabhängigen Klärung von schwierigen Sachverhalten und Beschwerden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Menschen mit Behinderung steht nach § 45b SGB XI ein zusätzlicher Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € zu: Wir fordern, dass dieser generell nicht auf die Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII angerechnet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bildung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – in allen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen – ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Bildung beginnt in der frühen Kindheit und endet nicht mit den beruflichen Fortbildungen. In allen Bereichen müssen die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung mitgedacht und eingeplant werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weiterer Ausbau der Inklusion in Schulen: inklusive Klassen in allen Schularten, auch in Förderzentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderzentren als Kompetenzzentren; Ausweitung des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes an Regelschulen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Personal und multiprofessionelle Teams in Kindertagesstätten, um Kindern mit verstärktem Förderbedarf gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausräumung von Widersprüchen zwischen Assistenz und Pädagogik bei der Schulbegleitung: Wir wollen Schulbegleitung zu einer pädagogischen Assistenz weiterentwickeln, die Verantwortung dafür soll in den Schulen angesiedelt sein,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>barrierefreie Unterrichtsmaterialien in &#039;Einfacher oder Leichter Sprache&#039;.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Wohnen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Leben unabhängig gestalten zu können, spielt die Möglichkeit, die Wohnform zu wählen, eine wichtige Rolle. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein Kostenvorbehalt bei der Wahl des ambulant betreuten Wohnens oder dem Wohnen in einer stationären Einrichtung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr bezahlbarem barrierefreien Wohnraum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erprobung von neuen inklusiven Wohnformen und Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entwicklung inklusiver Wohnformen auch in großen stationären Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>universelles Design: Geräte, Umgebungen und Systeme sollen derart gestaltet sein, dass sie für so viele Menschen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Förderung des betreuten Einzelwohnens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr ambulantes Einzelwohnen und Wohngruppen mit intensiver Betreuung für psychisch kranke Menschen, Heimunterbringung nur im Ausnahmefall,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>regionale und wohnortnahe Heimunterbringung für psychisch kranke Menschen; der Bezirk soll nur Vereinbarungen mit Wohneinrichtungen, Wohnheimen und geschlossenen Wohnheimen abschließen, wenn die bundesweite Aufnahme von Klienten ausgeschlossen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Arbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist ein wesentlicher Faktor, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Immer noch ist es schwierig, dass Menschen mit Behinderung auf dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erhalten. Die Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt soll oberstes Ziel bleiben. Uns ist klar, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Dafür fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Alternativen zu den jetzigen Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch andere Leistungsanbieter und das neu eingeführte Budget für Arbeit, forciertes Nutzen neu eingeführter gesetzlicher Regelungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, um mehr Angebote für Außenarbeitsplätze und den Übergang auf den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Bezahlung in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote für Weiterqualifizierungsmaßnahmen in den Werkstätten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Förderung von Integrationsfirmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Betriebe, die die 5 %-Quote für Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht einhalten, sollen stärker in die Pflicht genommen werden durch Anreize, aber auch Sanktionen. Die Möglichkeit, sich durch die Ausgleichsabgabe von der Anstellung von Menschen mit Behinderung zu befreien, soll eingeschränkt werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anstieg der Beschäftigungsquote auf 5 % auch bei den Ausbildungsplätzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr psychosoziale Betreuung und unterstützte Beschäftigung für die Betreuung der Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt, damit es für das gesamte Team ein Erfolgsprojekt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Psychiatriepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Finanzierung der Kliniken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach geltendem Recht ist ab dem Jahr 2017 die Anwendung des neuen Entgeltsystems für alle psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass bei der Weiterentwicklung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ein besonderes Augenmerk auf die sektorenübergreifende Finanzierung Wert gelegt wird, d.h. dass die Finanzierung ambulanter und stationärer Angebote miteinander verzahnt werden muss, damit die Patient*innen lückenlos versorgt werden können ohne die Gefahr, sich zwischen unklaren Zuständigkeiten aufzureiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls fordern wir, dass die Notfall-Versorgung von Patient*innen, d.h. die Aufnahme von Patient*innen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche, Niederschlag in der Finanzierung der PEPPs findet, da die Vorhaltekosten ungleich höher sind als bei psychiatrischen Krankenhäusern, die diese Versorgung nicht anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für qualifizierte Genesungsbegleiter*innen (Ex-In) fordern wir die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Allgemeinpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich immer für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz eingesetzt. Doch der jetzt von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, denn nicht die Hilfe für psychisch kranke Menschen steht im Mittelpunkt, sondern kranke Menschen werden wie Straftäter behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Festschreibung von unabhängigen Beschwerdestellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>angemessene Entschädigung für die in den Beschwerdestellen ehrenamtlich Tätigen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anonymisierte Psychiatrieberichterstattung auf Landesebene, insbesondere der Dokumentation von Zwangsmaßnahmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flächendeckender Ausbau des Krisendienstes mit Kostenübernahme durch den Freistaat und die Krankenkassen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzierung von (zusätzlichen) mobilen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe über die Bezirke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zwingende Zusammenarbeit von Krisendienst und Polizei bei bevorstehender Zwangseinweisung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klinik-Entlassmanagement für alle Patient*innen, ambulante Begleitung in Übergängen sicherstellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Unterbringungsdatei, in der personenbezogene Daten gespeichert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder-/Jugendpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>40% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 entwickeln eine behandlungsbedürftige psychiatrische Erkrankung. Dafür müssen die Angebote im klinischen, aber auch außerklinischen Bereich ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern muss ebenfalls ein eigenes Angebot entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Geflüchtete</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in Deutschland Asyl beantragen, haben aufgrund ihres Fluchthintergrunds und ihrer Flucht selbst Traumata erlitten. Zu den Folgen gehören Einnässen, Stottern, Essensverweigerung und Angstzustände sowie posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), die eine entsprechende Behandlung erfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Versorgung sicherzustellen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereitstellung verständlicher und korrekter Informationen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bundeseinheitliche Auslegung des Anspruchs auf medizinische und psychotherapeutische Versorgung sowie Dolmetscherleistungen für Leistungsberechtigte gemäß §§ 4 und 6 Asylbewerberleistungsgesetz,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Asylbewerber*innen mit klar definiertem Leistungsspektrum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sicherstellung des Zugangs zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufbau von und finanzielle Sicherheit für Psychosoziale Zentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verankerung der Übernahme von Dolmetscherkosten im Sozialgesetz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Psychiatrie im Strafvollzug</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den &#039;Fall Mollath&#039; gab es Veränderungen in der Strafgesetzgebung für die Psychiatrie. So wurde beispielsweise der § 63 StGB durch einen Zusatz ergänzt, dass die Unterbringung in der Forensik in einer Verhältnismäßigkeit zur Straftat zu stehen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen zur Verbesserung des Maßregelvollzugs:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Einrichtung von forensischen Ambulanzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kontinuität in der therapeutischen (Nach-)Betreuung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Kontrolle der forensischen Kliniken durch Besuchskommissionen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dokumentation der Zwangsbehandlungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Suchterkrankung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sucht ist ein Thema, das mit einem hohen Tabu belegt ist. Es handelt sich jedoch um ein Thema, das sich längst nicht mehr am Rande unserer Gesellschaft findet. Sucht wurde zwar vor vielen Jahren als Erkrankung anerkannt und in den Katalog ICD-10 als offizielle Erkrankung aufgenommen, wird jedoch gesellschaftlich meist noch nicht als solche angesehen. Menschen mit Suchterkrankungen stoßen selten auf eine Lobby.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Greifbar sind allerdings die kurz-, aber auch langfristigen Schäden, die Menschen mit einer Suchterkrankung erleiden. Die Situation ist durch zielgerichtete Hilfe und eine angemessene Finanzierung wesentlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Forderungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hinaus gibt es bayernregional notwendige Forderungen. Als Motor dient der Gedanke, vorhandene Strukturen und Angebote nachzubessern, zu optimieren oder auszubauen, um so langfristig die Belastungen der Hilfesysteme zu reduzieren und die Lebens- und Genesungssituation der suchtkranken Menschen zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unsere Forderungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung Suchtkranker in den Inklusionsauftrag. Hier ist der Bezirk gefordert, da viele Kommunen ihre Verantwortlichkeit abgeben und somit Sucht z.B. in lokalen Aktionsplänen zur Umsetzung der Inklusion keine Berücksichtigung findet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung des Behandlungssettings „ambulant vor stationär“ und flächendeckende Erweiterung der Angebote ambulanter Hilfen. Dies gilt nicht nur im Sinne des Wunsch- und Wahlrechts, sondern auch zum Erhalt von Ressourcen und der Möglichkeit des Erlangens langfristiger Stabilität im (inklusiven) Sozialraum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der Prävention in Form von Eigenerlebnisworkshops an allen Schulformen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Aufklärung der Bevölkerung über die Suchterkrankungen mit dem Ziel, diese zu entstigmatisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der Suchthilfe in den Krisendienst Psychiatrie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Substitutionseinrichtungen und Stärkung der Substitutionsbegleitung für Opioidabhängige.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verbesserungen im Bereich Zuverdienst für Menschen mit Suchterkrankungen als wichtigen Bestandteil einer Gesundung und Stabilisierung im Sozialraum</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Zugang zu Zuverdienstmöglichkeiten für Menschen mit Suchterkrankungen (auch ALG-II-Empfänger) ist wieder zu erleichtern und eine Möglichkeit der individuellen Stundennutzung des Angebotes zu schaffen. Das Angebot „Zuverdienst“ ist ein wichtiges Instrument zur Teilhabe an der Gesellschaft und zur Stabilisierung und Gesundung dieses Personenkreises.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freibeträge in ALG II und Grundsicherung sollten sich stufenweise erhöhen, um zielorientiert mit den betroffenen Menschen arbeiten zu können. So kann man einer Demoralisierung entgegenwirken und positive Ressourcen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten anregen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder- und Jugendliche suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung einer verpflichtenden Vernetzungsstruktur zwischen Gesundheitsamt, Kinder- und Jungendhilfe sowie Suchthilfesystemen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Optimierung der vielfältigen Hilfskonzepte zur Unterstützung von Kindern suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern durch verbesserte finanzielle Förderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Pflegepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hilfe zur ambulanten Pflege geht 2018 im Wege der Delegation von den Kommunen auf den Bezirk über, 2019 übernimmt die Bezirksverwaltung die Hilfeauszahlung. Die Bereiche stationär/ambulant sind dann in einer Hand, dies soll zu Verbesserungen in der Versorgung führen, durch die Auflösung der Schnittstelle Kommune/Bezirk. Bei der Berechnung der Hilfen darf es aber nicht zu einer Verschlechterung des Standards für die Hilfebedürftigen kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden, an. Grüne Pflegepolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Diejenigen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, sollen gut versorgt und selbstbestimmt möglichst lange im vertrauten Umfeld leben können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und gutes Angebot an Pflege und Unterstützung sowie persönliche Beratung vor allem im ambulanten Pflegebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns deshalb ein für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unabhängige Beratung durch Fallmanager,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung von mehreren Pflegestützpunkten in Oberbayern, die Beratung und Koordination übernehmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Tagesangebote (ambulante Pflege) für Menschen in einer frühen Demenzphase.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem haben wir die Situation derer im Blick, die in Pflegeberufen arbeiten. Sie verdienen mehr Anerkennung, Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung/Ausbau der ehrenamtlichen Helfer ambulant und stationär,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen, die in der Pflege arbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kultur und Bildung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist inklusiv. Alle sollen sich beteiligen. Junge und Alte, Menschen mit und ohne Handicap, unabhängig ihrer Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist vielseitig. Kultur unterstützen wir dort, wo sie lebendig ist, sich mit unserem Leben auseinandersetzt, wo sie Vielfalt und Zusammenleben der Menschen formt. „Ein Beispiel dafür ist unser<br>
Kulturpreis der &quot;Grüne Wanninger&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kulturpolitik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt regionale, subkulturelle sowie junge Initiativen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkt regionale Gedenkarbeit – um unserer Verantwortung für Demokratie und Toleranz gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ist Garant für die Aufarbeitung der Geschichte der Psychiatrie in Oberbayern während des Naziregimes und danach bis zur Psychiatrieenquete und -reform Mitte der 1970er Jahre.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erkennt verstärkt mit ihren Kulturpreisen und Medaillen junge, subkulturelle und avantgardistische Künstler,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Barrieren ab: mit leichter Sprache in der Literatur, in unseren Veröffentlichungen und Informationen, in den bezirklichen Museen, in der Verwaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fördert Kinder nach ihren besonderen Fähigkeiten bei der Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Partizipation von Kindern und Jugendlichen – auch bei der politischen Entscheidungsfindung – aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kinder und Jugendliche</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns offensiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Oberbayern ein und unterstützen dafür den Bezirksjugendring mit den notwendigen Haushaltsmitteln. Wir unterstützen die Stärkung der Jugendkultur, die Medienfachberatung, die internationale Jugendarbeit und die Fachstelle für politische Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Partner sind zudem die Jugendbildungsstätten, die eine hohe Kompetenz bündeln. Wir möchten diese Expertise näher an alle Regionen Oberbayerns bringen. Dafür bedarf es mehr dezentraler und flächendeckender Veranstaltungen, von denen insbesondere die kleineren Verbände, Initiativen, Vereine und Kreisjugendringe profitieren werden. Wir brauchen bedarfsgerechte Angebote und müssen die Kinder und Jugendlichen darüber besser informieren. Vieles wäre ohne das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit nicht möglich und daher wollen wir junge Menschen im Ehrenamt fördern, qualifizieren und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für die zügige Umsetzung des oberbayerischen Kinder- und Jugendprogramms ein, welches unter tatkräftiger Beteiligung der grünen Fraktion neu entwickelt wurde. Freie Bildung und Jugendkultur soll gute finanzielle und strukturelle Ausstattung erhalten, dabei aber die Unabhängigkeit des Bezirksjugendrings sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb sind unsere Ziele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Veranstaltungen wie dem Zirkusprojekt „Manege frei“ und vom Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Partizipation und von Angeboten für die politische Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr inklusiven Angeboten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Flüchtlinge</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendhilferecht im SGB VIII sieht vor, dass Hilfen wie z.B. die Hilfe zur Erziehung nicht nur für Jugendliche bis 18 Jahre, sondern auch für junge Volljährige (18 bis 21 Jahre) gewährt werden, wenn dies der Persönlichkeitsentwicklung und einer eigenverantwortlichen Lebensführung dient, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erfolgt ebenfalls nach dem Jugendhilferecht. Somit sind die Maßstäbe des Jugendhilferechts auch für junge volljährige Flüchtlinge anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung dieser Altersgruppe in Maßnahmen der Jugendhilfe stellt einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein zur Integration in unsere Gesellschaft dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vollzug der Kostenerstattung obliegt den Bezirken und soll von der Landesregierung zurück erstattet werden.. Die Refinanzierung von Seiten des Freistaats ist jedoch unzureichend. Bei der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen handelt es sich um eine gesamtstaatliche Aufgabe, die nicht auf die kommunalen Ebenen abgewälzt werden darf. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Kosten sowohl für unbegleitete minderjährige, vor allem aber für junge volljährige Erwachsene, die nach dem Jugendhilferecht gefördert werden, vom Freistaat voll übernommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Umweltpolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Grüner Klimaschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben des Bezirks Oberbayern werden in einer Vielzahl von bezirkseigenen Liegenschaften ausgeführt. Um dem Umweltschutz im Allgemeinen und dem Klimaschutz im Besonderen in allen Aspekten gerecht zu werden, ist es notwendig, sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die betrieblichen Abläufe und auch die Nutzung der Flächen stets hinsichtlich der Schonung der Ressourcen zu optimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Vorbildliches nachhaltiges Bauen im Bezirk</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit stellen die wesentlichen Themen für das Bauen im 21. Jahrhundert dar. Wir haben im Bezirkstag schon viel erreicht. Zahlreiche Beschlüsse sind auf unsere Anträge und Initiativen begründet: Beispielsweise werden einige bezirkseigene Gebäude mit Fassadenbegrünungen optimiert. Photovoltaik-Anlagen sind auf Bestandsgebäuden und Neubauten verwirklicht worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese grünen Beschlüsse gilt es in Zukunft weiter umzusetzen und auszubauen. Wir fordern generell vorbildliche Pilotbauprojekte bei Neubauten und Umbauten des Bezirks. Endlich bauen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im zertifizierten Passivhaus-Standard und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Plusenergiehaus-Standards (mehr Energie erzeugen als verbrauchen!).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte beim Planen und Bauen des Bezirks:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Optimierung von Energiestandards,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begrünungen von Fassaden und Flachdächern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integrierung von Solartechnik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Ausschreibung von Bauprojekten erfolgt die Basis für ökologisches Bauen. Wir fordern deswegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lebenszyklusberechnungen mit einer Ökobilanzierung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Recyclingfähigkeit der Baumaterialien (Holzbaustoff hat oberste Priorität!),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>schadstofffreie bzw. -arme Baustoffe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für den Artenschutz: Einplanung von Nistmöglichkeiten z.B. für Vögel und Fledermäuse bei der energetischen Gebäudesanierung und beim Neubau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Betrieblicher Umweltschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Maßnahmen des Umweltschutzes zielgerichtet einsetzen zu können, ist es erforderlich, den Energie- und Ressourcenverbrauch genau zu kennen. Der Ausbau des Umweltmanagements spart auf lange Sicht Kosten und wertvolle Ressourcen. Darum setzen wir uns für den Ausbau des betrieblichen Umweltschutzes ein. Ziel ist eine CO2-neutrale Verwaltung des Bezirks und seiner Einrichtungen. Für nicht vermeidbare CO2-Emissionen müssen Klimaschutzzertifikate erworben werden, die nachweisen, dass an anderer Stelle eine entsprechende Menge CO2 eingespart wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Ökologische Landwirtschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Bezirksgüterverwaltung bewirtschaftet der Bezirk eigene Flächen. Auf Initiative der GRÜNEN wurde der Beschluss gefasst, auf Herbizide und Pestizide „so weit wie möglich“ zu verzichten. Ziel muss jedoch die ökologische Landwirtschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Landwirtschaft auf den bezirkseigenen Flächen betrieben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Naturschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk erlässt Verordnungen zu Naturparks und Landschaftsschutzgebieten und engagiert sich in Vereinen und Institutionen für den Naturschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So ist der Bezirk Oberbayern Mitglied im Zweckverband Donaumoos. Daraus entsteht für den Bezirk die Verantwortung, sich maßgeblich für den Schutz des Donaumooses einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>„Moorschutz ist Klimaschutz“</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn das Donaumoos weiterhin gleichbleibend entwässert und intensiv bewirtschaftet wird, dauert es nach Einschätzung der Experten noch etwa 50 Jahre, bis der Moorkörper sich durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff vollständig aufgelöst hat. Dadurch geht sowohl ein wertvoller Naturraum als auch die Existenzgrundlage vieler Landwirte im Donaumoos verloren. Darüber hinaus setzt ein sich auflösendes Moor enorme Mengen an klimaschädlichem CO2 frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>112.000 Hektar Moor werden in Bayern landwirtschaftlich genutzt. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bayern, die aber für ein Drittel der Treibhausgase in Bayern verantwortlich sind. Intakte und naturnahe Moorflächen hingegen besitzen ein hohes Potenzial, klimaschädliches CO2 aufzunehmen und zu binden, und bieten die Grundlage für einen funktionierenden Arten- und Biotopschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass intakte Moorlandflächen im Donaumoos geschützt und darüber hinaus Maßnahmen der Wiedervernässung ergriffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Moorflächen, die derzeit bewirtschaftet werden, schaffen wir Anreize für die Umnutzung der Flächen in Richtung einer extensiven Bewirtschaftung, vor allem aber für die Bewirtschaftung mit Nasskulturen (Paludikulturen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Finanzierung im Rahmen des Moorschutzes zu stärken, unterstützen wir die Entwicklung von Klimazertifikaten, die auf Grundlage der eingesparten CO2-Mengen ausgegeben werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bienen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk Oberbayern betreibt die Fachberatung für Imkerei und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Förderung, der Beratung und der Aus- und Weiterbildung in der Imkerei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedeutung der Honigbienen, vor allem aber der Wildbienen, zu denen beispielsweise auch die Hummeln zählen, wird mehr und mehr deutlich. Veränderungen in der Landnutzung und die zunehmende Intensivierung in der Landwirtschaft nehmen den Bienen und Insekten Nahrung und Lebensraum; Agrargifte schwächen ihre Gesundheit. Das müssen wir ändern. In der Landwirtschaft brauchen wir die Bestäuber dringend, es sind unsere wichtigsten Nutztiere, die wir aber durch die intensive Bekämpfung der vermeintlichen „Schädlinge“ und „Unkräuter“ bedrohen. Wir haben hier ein fatales Wirkungsgefüge in Gang gesetzt, dieses gilt es schnellstmöglich zu durchbrechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen verleiht der Bezirk Oberbayern bald das Label „Bienenfreundliche Kommune“. Damit werden Kommunen ausgezeichnet, die Maßnahmen ergreifen, welche die Lebensbedingungen für Bienen maßgeblich verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eines ist sicher: Wenn es den Honigbienen und Wildbienen wieder besser geht, hat die Artenvielfalt insgesamt profitiert. Die Anzahl der Imker*innen steigt zwar an, aber die Anzahl an Bienenvölkern pro Bienenhalter*in ist rückläufig. Darum setzen wir uns dafür ein, die Fachberatung für Imkerei auszubauen und dafür eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>personelle und finanzielle Stärkung der Fachberatung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Berücksichtigung der in Bayern noch über 500 vorkommenden Wildbienenarten, da die Bestäubungsleistung der spezialisierten Wildbienenarten in der Vergangenheit weitestgehend unterschätzt wurde, für die Artenvielfalt der Blühpflanzen jedoch von existenzieller Bedeutung ist, Verstärkung der Lebensraumforschung der Wildbienen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Forschung im Bereich der Imkerei bzw. der Bienenhaltung auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels auf die Bienen. Die Belastung der Bienen durch Umwelteinflüsse muss in den Mittelpunkt gerückt und Grenzwerte z.B. für Pestizidrückstände im Bienenwachs müssen überdacht werden. Honig- und Wachsuntersuchungen müssen auf die Gesundheit der Bienen ausgerichtet werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zusätzliche Unterstützung der Berufs- und Nebenerwerbsimkerei in punkto Ausbildung, auch um den Grad der „Professionalisierung“ in der Imkerei wieder zu erhöhen. Die naturgemäße und wesensgemäße Imkerei muss stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziele wie Honigertrag, Sanftmut etc. sind zu ergänzen in Richtung Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung neuer Lebensräume für Bienen und Insekten z.B. durch bunte Äcker, Gärten und Wiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Fische</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern leistet bei Gewässerschutz und Fischzucht wertvolle Arbeit, die wir weiter ausbauen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewässerschutz, Erweiterung der Artenvielfalt und Artenschutz sind uns ein wichtiges Anliegen. Die Zahl der Fische und die Artenvielfalt nehmen nur langsam zu, weil Wasserkraftwerke und andere Querbauten für Fische unüberwindliche Hindernisse darstellen und frei fließende Gewässer stark einschränken. Deshalb unterstützen wir beispielsweise die Etablierung eines neuen Mindestwasserleitfadens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin unterstützen wir das Bestreben der Fachberatung, bei Fragen des Gewässerschutzes nicht nur als „Träger öffentlicher Belange“, sondern auch als Sachverständige aufzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Jun 2018 11:42:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>PNEU: Wahlprogramm für die Wahlen zum oberbayerischen Bezirkstag am 14. Oktober 2018</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5569</link>
                        <author>Vorstand des Bezirksverbands und der Bezirkstagsfraktion (beschlossen am: 12.05.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5569</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bayern ist ein Land mit hoher Lebensqualität. Wir Grüne wollen Strukturen schaffen, die allen Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der hohen Lebensqualität in Bayern ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die niemanden aussondert, die Barrieren überwindet und die die Teilhabe aller garantiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung der in der UN-Konvention garantierten Rechte für Menschen mit Behinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine menschenwürdige Pflege und eine angemessene Grundsicherung im Alter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere psychiatrische und neurologische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere Versorgung von Geflüchteten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirkstag ist für viele Aufgaben aus dem Bereich der Inklusion zuständig. Darüber hinaus ist er aber auch mit Fragen der Sozialpolitik, Gesundheit, des Naturschutzes, der Jugend- und Kulturpolitik betraut - und er ist Träger von Fach- und Förderschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um manche Ziele zu erreichen, ist eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Beispielsweise sind im Bereich des Wohnens aber auch der Integration in den Arbeitsmarkt oder im Umwelt- und Naturschutz gesetzliche Regelungen nötig, die nur der Bayerische Landtag erlassen kann. Am 14. Oktober 2018 wird neben den Bezirkstagen in den sieben Regierungsbezirken Bayerns auch der Bayerische Landtag gewählt. Bitte wählen Sie bei beiden Wahlen mit beiden Stimmen GRÜN!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Übrigens:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Bei der Landtags- und Bezirkstagswahl werden – anders als bei der Bundestagswahl – Erst- und Zweitstimmen für das Wahlergebnis zusammengezählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wer nur 1x Grün wählt, wählt Grün nur zur Hälfte!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Entscheidend ist deshalb bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober 2018:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Beide Stimmen für Grün!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wählen Sie mit Ihrer Erststimme die Grünen Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten in Ihrem Stimmkreis. Mit Ihrer Zweitstimme kreuzen Sie bitte eine*n Kandidat*in auf der Grünen Liste an.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Behinderung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, sie muss als Grundlage bei allen sozialpolitischen Entscheidungen dienen. So heißt es in Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Jede*r hat Anspruch auf die in dieser Resolution verkündeten Rechte und Freiheiten. Allen Menschen sind gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe in Bildung und Wissenschaft, in Wirtschaft und Arbeit sowie in Freizeit und Kultur gleichermaßen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist aber nicht nur die gesetzlich garantierte Teilhabe, Inklusion ist vor allem eine Frage der Haltung. Es geht nicht darum, dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft integriert, also hineingeholt werden. Stattdessen müssen Strukturen geschaffen werden, damit alle Menschen an der Gesellschaft von Anfang an teilhaben können. Inklusion bedeutet insbesondere auch eine Wertschätzung der menschlichen Vielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es bedeutet eine Abkehr von: „Wir wissen, was gut für Dich ist“ hin zum eigenen Willen und zur Selbstbestimmung des Menschen mit Behinderung, zur Anerkennung auf Augenhöhe: Der Mensch mit Behinderung entscheidet selbst, was gut für ihn ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder zehnte Mensch in Oberbayern lebt mit einer Behinderung. Und jede*r Einzelne von ihnen ist mit Barrieren konfrontiert, die dazu führen, dass die gleichberechtigte Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft behindert wird. Nur 5 % der Behinderungen entstehen bei der Geburt, 95 % der Behinderungen entstehen im Laufe des Lebens, auch dies sollte uns alle sensibel für das Thema machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschiedliche Behinderungen – körperliche, geistige, seelische, nicht sichtbare – brauchen unterschiedliche Versorgungsstrukturen, dem muss Rechnung getragen werden. Vor allem für Menschen mit geistigen Behinderungen muss die Versorgungsstruktur noch weiter ausgebaut werden; Beteiligungskonzepte für diesen Personenkreis müssen erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 wurde das Bundesteilhabegesetz beschlossen mit dem Ziel, mehr Lebensqualität für Menschen mit Behinderung zu erreichen, allerdings bleibt das Gesetz in vielen Punkten hinter den Erwartungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück. Vor allem die Vorgabe, dass sich die Ausgaben nicht erhöhen dürfen, lehnen wir ab. Denn eine Verbesserung der Qualität wird nur mit einer Erhöhung der finanziellen Mittel möglich sein. Kostenneutralität kann niemals ein Indikator für gelungene Inklusion sein. Ein neues Gesetz, wie das BTHG, muss mit Leben gefüllt werden und sich in der Realität beweisen. Die Umsetzung auf Landesebene geschieht über ein Bayerisches Teilhabegesetz, das die Vorgaben für die Bezirke macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden prüfen müssen, wie sich z.B. das Teilhabeplanverfahren trägerübergreifend effizient und personenzentriert aufsetzen lässt, wie das Budget für Arbeit und andere Maßnahmen der Eingliederungshilfe sich unkompliziert im Sinne der Betroffenen verwirklichen lässt und in der Praxis auswirkt. Im Bezirk wird es v.a. darum gehen, Inklusionsmaßnahmen voranzubringen. Ein echtes Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung muss gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Überwindung der durch die unterschiedlichen Sozialgesetzbücher bedingte Aufteilung der sozialen Systeme; vor allem die Schnittstelle zwischen Jugend- und Sozialhilfe muss aufgelöst werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung; hierbei gibt es Schnittstellen, die geklärt werden müssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Leistungsabsenkungen bei der Bedarfsermittlung gemäß § 63a SGB XII für die Hilfe zur Pflege und die pflegerischen Unterstützungsleistungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Schlechterstellung der Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB IX (BTHG) und der Hilfe zur Pflege gemäß SGB XII bei der Vermögensanrechnung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzahnung der Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege; die Anrechnung von Vermögen und Einkommen muss entfallen, wenn der Schritt von der Fürsorge zur Teilhabe gelingen soll,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Hilfs- und Versorgungsmaßnahmen; Kostengründe dürfen diese Wahlfreiheit nicht einschränken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer Ombudsstelle zur unabhängigen Klärung von schwierigen Sachverhalten und Beschwerden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Menschen mit Behinderung steht nach § 45b SGB XI ein zusätzlicher Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € zu: Wir fordern, dass dieser generell nicht auf die Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII angerechnet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bildung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – in allen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen – ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Bildung beginnt in der frühen Kindheit und endet nicht mit den beruflichen Fortbildungen. In allen Bereichen müssen die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung mitgedacht und eingeplant werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weiterer Ausbau der Inklusion in Schulen: inklusive Klassen in allen Schularten, auch in Förderzentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderzentren als Kompetenzzentren; Ausweitung des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes an Regelschulen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Personal und multiprofessionelle Teams in Kindertagesstätten, um Kindern mit verstärktem Förderbedarf gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausräumung von Widersprüchen zwischen Assistenz und Pädagogik bei der Schulbegleitung: Wir wollen Schulbegleitung zu einer pädagogischen Assistenz weiterentwickeln, die Verantwortung dafür soll in den Schulen angesiedelt sein,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>barrierefreie Unterrichtsmaterialien in &#039;Einfacher oder Leichter Sprache&#039;.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Wohnen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Leben unabhängig gestalten zu können, spielt die Möglichkeit, die Wohnform zu wählen, eine wichtige Rolle. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein Kostenvorbehalt bei der Wahl des ambulant betreuten Wohnens oder dem Wohnen in einer stationären Einrichtung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr bezahlbarem barrierefreien Wohnraum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erprobung von neuen inklusiven Wohnformen und Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entwicklung inklusiver Wohnformen auch in großen stationären Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>universelles Design: Geräte, Umgebungen und Systeme sollen derart gestaltet sein, dass sie für so viele Menschen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Förderung des betreuten Einzelwohnens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr ambulantes Einzelwohnen und Wohngruppen mit intensiver Betreuung für psychisch kranke Menschen, Heimunterbringung nur im Ausnahmefall,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>regionale und wohnortnahe Heimunterbringung für psychisch kranke Menschen; der Bezirk soll nur Vereinbarungen mit Wohneinrichtungen, Wohnheimen und geschlossenen Wohnheimen abschließen, wenn die bundesweite Aufnahme von Klienten ausgeschlossen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Arbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist ein wesentlicher Faktor, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Immer noch ist es schwierig, dass Menschen mit Behinderung auf dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erhalten. Die Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt soll oberstes Ziel bleiben. Uns ist klar, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Dafür fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Alternativen zu den jetzigen Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch andere Leistungsanbieter und das neu eingeführte Budget für Arbeit, forciertes Nutzen neu eingeführter gesetzlicher Regelungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, um mehr Angebote für Außenarbeitsplätze und den Übergang auf den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Bezahlung in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote für Weiterqualifizierungsmaßnahmen in den Werkstätten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Förderung von Integrationsfirmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Betriebe, die die 5 %-Quote für Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht einhalten, sollen stärker in die Pflicht genommen werden durch Anreize, aber auch Sanktionen. Die Möglichkeit, sich durch die Ausgleichsabgabe von der Anstellung von Menschen mit Behinderung zu befreien, soll eingeschränkt werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anstieg der Beschäftigungsquote auf 5 % auch bei den Ausbildungsplätzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr psychosoziale Betreuung und unterstützte Beschäftigung für die Betreuung der Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt, damit es für das gesamte Team ein Erfolgsprojekt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Psychiatriepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Finanzierung der Kliniken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach geltendem Recht ist ab dem Jahr 2017 die Anwendung des neuen Entgeltsystems für alle psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass bei der Weiterentwicklung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ein besonderes Augenmerk auf die sektorenübergreifende Finanzierung Wert gelegt wird, d.h. dass die Finanzierung ambulanter und stationärer Angebote miteinander verzahnt werden muss, damit die Patient*innen lückenlos versorgt werden können ohne die Gefahr, sich zwischen unklaren Zuständigkeiten aufzureiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls fordern wir, dass die Notfall-Versorgung von Patient*innen, d.h. die Aufnahme von Patient*innen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche, Niederschlag in der Finanzierung der PEPPs findet, da die Vorhaltekosten ungleich höher sind als bei psychiatrischen Krankenhäusern, die diese Versorgung nicht anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für qualifizierte Genesungsbegleiter*innen (Ex-In) fordern wir die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Allgemeinpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich immer für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz eingesetzt. Doch der jetzt von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, denn nicht die Hilfe für psychisch kranke Menschen steht im Mittelpunkt, sondern kranke Menschen werden wie Straftäter behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Festschreibung von unabhängigen Beschwerdestellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>angemessene Entschädigung für die in den Beschwerdestellen ehrenamtlich Tätigen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anonymisierte Psychiatrieberichterstattung auf Landesebene, insbesondere der Dokumentation von Zwangsmaßnahmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flächendeckender Ausbau des Krisendienstes mit Kostenübernahme durch den Freistaat und die Krankenkassen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzierung von (zusätzlichen) mobilen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe über die Bezirke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zwingende Zusammenarbeit von Krisendienst und Polizei bei bevorstehender Zwangseinweisung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klinik-Entlassmanagement für alle Patient*innen, ambulante Begleitung in Übergängen sicherstellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Unterbringungsdatei, in der personenbezogene Daten gespeichert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder-/Jugendpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>40% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 entwickeln eine behandlungsbedürftige psychiatrische Erkrankung. Dafür müssen die Angebote im klinischen, aber auch außerklinischen Bereich ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern muss ebenfalls ein eigenes Angebot entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Geflüchtete</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in Deutschland Asyl beantragen, haben aufgrund ihres Fluchthintergrunds und ihrer Flucht selbst Traumata erlitten. Zu den Folgen gehören Einnässen, Stottern, Essensverweigerung und Angstzustände sowie posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), die eine entsprechende Behandlung erfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Versorgung sicherzustellen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereitstellung verständlicher und korrekter Informationen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bundeseinheitliche Auslegung des Anspruchs auf medizinische und psychotherapeutische Versorgung sowie Dolmetscherleistungen für Leistungsberechtigte gemäß §§ 4 und 6 Asylbewerberleistungsgesetz,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Asylbewerber*innen mit klar definiertem Leistungsspektrum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sicherstellung des Zugangs zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufbau von und finanzielle Sicherheit für Psychosoziale Zentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verankerung der Übernahme von Dolmetscherkosten im Sozialgesetz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Psychiatrie im Strafvollzug</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den &#039;Fall Mollath&#039; gab es Veränderungen in der Strafgesetzgebung für die Psychiatrie. So wurde beispielsweise der § 63 StGB durch einen Zusatz ergänzt, dass die Unterbringung in der Forensik in einer Verhältnismäßigkeit zur Straftat zu stehen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen zur Verbesserung des Maßregelvollzugs:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Einrichtung von forensischen Ambulanzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kontinuität in der therapeutischen (Nach-)Betreuung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Kontrolle der forensischen Kliniken durch Besuchskommissionen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dokumentation der Zwangsbehandlungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Suchterkrankung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sucht ist ein Thema, das mit einem hohen Tabu belegt ist. Es handelt sich jedoch um ein Thema, das sich längst nicht mehr am Rande unserer Gesellschaft findet. Sucht wurde zwar vor vielen Jahren als Erkrankung anerkannt und in den Katalog ICD-10 als offizielle Erkrankung aufgenommen, wird jedoch gesellschaftlich meist noch nicht als solche angesehen. Menschen mit Suchterkrankungen stoßen selten auf eine Lobby.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Greifbar sind allerdings die kurz-, aber auch langfristigen Schäden, die Menschen mit einer Suchterkrankung erleiden. Die Situation ist durch zielgerichtete Hilfe und eine angemessene Finanzierung wesentlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Forderungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hinaus gibt es bayernregional notwendige Forderungen. Als Motor dient der Gedanke, vorhandene Strukturen und Angebote nachzubessern, zu optimieren oder auszubauen, um so langfristig die Belastungen der Hilfesysteme zu reduzieren und die Lebens- und Genesungssituation der suchtkranken Menschen zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unsere Forderungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung Suchtkranker in den Inklusionsauftrag. Hier ist der Bezirk gefordert, da viele Kommunen ihre Verantwortlichkeit abgeben und somit Sucht z.B. in lokalen Aktionsplänen zur Umsetzung der Inklusion keine Berücksichtigung findet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung des Behandlungssettings „ambulant vor stationär“ und flächendeckende Erweiterung der Angebote ambulanter Hilfen. Dies gilt nicht nur im Sinne des Wunsch- und Wahlrechts, sondern auch zum Erhalt von Ressourcen und der Möglichkeit des Erlangens langfristiger Stabilität im (inklusiven) Sozialraum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der Prävention in Form von Eigenerlebnisworkshops an allen Schulformen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Aufklärung der Bevölkerung über die Suchterkrankungen mit dem Ziel, diese zu entstigmatisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der Suchthilfe in den Krisendienst Psychiatrie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Substitutionseinrichtungen und Stärkung der Substitutionsbegleitung für Opioidabhängige.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verbesserungen im Bereich Zuverdienst für Menschen mit Suchterkrankungen als wichtigen Bestandteil einer Gesundung und Stabilisierung im Sozialraum</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Zugang zu Zuverdienstmöglichkeiten für Menschen mit Suchterkrankungen (auch ALG-II-Empfänger) ist wieder zu erleichtern und eine Möglichkeit der individuellen Stundennutzung des Angebotes zu schaffen. Das Angebot „Zuverdienst“ ist ein wichtiges Instrument zur Teilhabe an der Gesellschaft und zur Stabilisierung und Gesundung dieses Personenkreises.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freibeträge in ALG II und Grundsicherung sollten sich stufenweise erhöhen, um zielorientiert mit den betroffenen Menschen arbeiten zu können. So kann man einer Demoralisierung entgegenwirken und positive Ressourcen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten anregen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder- und Jugendliche suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung einer verpflichtenden Vernetzungsstruktur zwischen Gesundheitsamt, Kinder- und Jungendhilfe sowie Suchthilfesystemen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Optimierung der vielfältigen Hilfskonzepte zur Unterstützung von Kindern suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern durch verbesserte finanzielle Förderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Pflegepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hilfe zur ambulanten Pflege geht 2018 im Wege der Delegation von den Kommunen auf den Bezirk über, 2019 übernimmt die Bezirksverwaltung die Hilfeauszahlung. Die Bereiche stationär/ambulant sind dann in einer Hand, dies soll zu Verbesserungen in der Versorgung führen, durch die Auflösung der Schnittstelle Kommune/Bezirk. Bei der Berechnung der Hilfen darf es aber nicht zu einer Verschlechterung des Standards für die Hilfebedürftigen kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden, an. Grüne Pflegepolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Diejenigen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, sollen gut versorgt und selbstbestimmt möglichst lange im vertrauten Umfeld leben können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und gutes Angebot an Pflege und Unterstützung sowie persönliche Beratung vor allem im ambulanten Pflegebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns deshalb ein für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unabhängige Beratung durch Fallmanager,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung von mehreren Pflegestützpunkten in Oberbayern, die Beratung und Koordination übernehmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Tagesangebote (ambulante Pflege) für Menschen in einer frühen Demenzphase.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem haben wir die Situation derer im Blick, die in Pflegeberufen arbeiten. Sie verdienen mehr Anerkennung, Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung/Ausbau der ehrenamtlichen Helfer ambulant und stationär,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen, die in der Pflege arbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kultur und Bildung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist inklusiv. Alle sollen sich beteiligen. Junge und Alte, Menschen mit und ohne Handicap, unabhängig ihrer Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist vielseitig. Kultur unterstützen wir dort, wo sie lebendig ist, sich mit unserem Leben auseinandersetzt, wo sie Vielfalt und Zusammenleben der Menschen formt. „Ein Beispiel dafür ist unser<br>
Kulturpreis der &quot;Grüne Wanninger&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kulturpolitik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt regionale, subkulturelle sowie junge Initiativen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkt regionale Gedenkarbeit – um unserer Verantwortung für Demokratie und Toleranz gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erkennt verstärkt mit ihren Kulturpreisen und Medaillen junge, subkulturelle und avantgardistische Künstler,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Barrieren ab: mit leichter Sprache in der Literatur, in unseren Veröffentlichungen und Informationen, in den bezirklichen Museen, in der Verwaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fördert Kinder nach ihren besonderen Fähigkeiten bei der Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Partizipation von Kindern und Jugendlichen – auch bei der politischen Entscheidungsfindung – aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kinder und Jugendliche</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns offensiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Oberbayern ein und unterstützen dafür den Bezirksjugendring mit den notwendigen Haushaltsmitteln. Wir unterstützen die Stärkung der Jugendkultur, die Medienfachberatung, die internationale Jugendarbeit und die Fachstelle für politische Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Partner sind zudem die Jugendbildungsstätten, die eine hohe Kompetenz bündeln. Wir möchten diese Expertise näher an alle Regionen Oberbayerns bringen. Dafür bedarf es mehr dezentraler und flächendeckender Veranstaltungen, von denen insbesondere die kleineren Verbände, Initiativen, Vereine und Kreisjugendringe profitieren werden. Wir brauchen bedarfsgerechte Angebote und müssen die Kinder und Jugendlichen darüber besser informieren. Vieles wäre ohne das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit nicht möglich und daher wollen wir junge Menschen im Ehrenamt fördern, qualifizieren und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für die zügige Umsetzung des oberbayerischen Kinder- und Jugendprogramms ein, welches unter tatkräftiger Beteiligung der grünen Fraktion neu entwickelt wurde. Freie Bildung und Jugendkultur soll gute finanzielle und strukturelle Ausstattung erhalten, dabei aber die Unabhängigkeit des Bezirksjugendrings sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb sind unsere Ziele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Veranstaltungen wie dem Zirkusprojekt „Manege frei“ und vom Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Partizipation und von Angeboten für die politische Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr inklusiven Angeboten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Flüchtlinge</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendhilferecht im SGB VIII sieht vor, dass Hilfen wie z.B. die Hilfe zur Erziehung nicht nur für Jugendliche bis 18 Jahre, sondern auch für junge Volljährige (18 bis 21 Jahre) gewährt werden, wenn dies der Persönlichkeitsentwicklung und einer eigenverantwortlichen Lebensführung dient, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erfolgt ebenfalls nach dem Jugendhilferecht. Somit sind die Maßstäbe des Jugendhilferechts auch für junge volljährige Flüchtlinge anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung dieser Altersgruppe in Maßnahmen der Jugendhilfe stellt einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein zur Integration in unsere Gesellschaft dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vollzug der Kostenerstattung obliegt den Bezirken und soll von der Landesregierung zurück erstattet werden.. Die Refinanzierung von Seiten des Freistaats ist jedoch unzureichend. Bei der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen handelt es sich um eine gesamtstaatliche Aufgabe, die nicht auf die kommunalen Ebenen abgewälzt werden darf. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Kosten sowohl für unbegleitete minderjährige, vor allem aber für junge volljährige Erwachsene, die nach dem Jugendhilferecht gefördert werden, vom Freistaat voll übernommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Umweltpolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Grüner Klimaschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben des Bezirks Oberbayern werden in einer Vielzahl von bezirkseigenen Liegenschaften ausgeführt. Um dem Umweltschutz im Allgemeinen und dem Klimaschutz im Besonderen in allen Aspekten gerecht zu werden, ist es notwendig, sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die betrieblichen Abläufe und auch die Nutzung der Flächen stets hinsichtlich der Schonung der Ressourcen zu optimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Vorbildliches nachhaltiges Bauen im Bezirk</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit stellen die wesentlichen Themen für das Bauen im 21. Jahrhundert dar. Wir haben im Bezirkstag schon viel erreicht. Zahlreiche Beschlüsse sind auf unsere Anträge und Initiativen begründet: Beispielsweise werden einige bezirkseigene Gebäude mit Fassadenbegrünungen optimiert. Photovoltaik-Anlagen sind auf Bestandsgebäuden und Neubauten verwirklicht worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese grünen Beschlüsse gilt es in Zukunft weiter umzusetzen und auszubauen. Wir fordern generell vorbildliche Pilotbauprojekte bei Neubauten und Umbauten des Bezirks. Endlich bauen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im zertifizierten Passivhaus-Standard und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Plusenergiehaus-Standards (mehr Energie erzeugen als verbrauchen!).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte beim Planen und Bauen des Bezirks:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Optimierung von Energiestandards,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begrünungen von Fassaden und Flachdächern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integrierung von Solartechnik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Ausschreibung von Bauprojekten erfolgt die Basis für ökologisches Bauen. Wir fordern deswegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lebenszyklusberechnungen mit einer Ökobilanzierung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Recyclingfähigkeit der Baumaterialien (Holzbaustoff hat oberste Priorität!),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>schadstofffreie bzw. -arme Baustoffe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für den Artenschutz: Einplanung von Nistmöglichkeiten z.B. für Vögel und Fledermäuse bei der energetischen Gebäudesanierung und beim Neubau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Betrieblicher Umweltschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Maßnahmen des Umweltschutzes zielgerichtet einsetzen zu können, ist es erforderlich, den Energie- und Ressourcenverbrauch genau zu kennen. Der Ausbau des Umweltmanagements spart auf lange Sicht Kosten und wertvolle Ressourcen. Darum setzen wir uns für den Ausbau des betrieblichen Umweltschutzes ein. Ziel ist eine CO2-neutrale Verwaltung des Bezirks und seiner Einrichtungen. Für nicht vermeidbare CO2-Emissionen müssen Klimaschutzzertifikate erworben werden, die nachweisen, dass an anderer Stelle eine entsprechende Menge CO2 eingespart wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Ökologische Landwirtschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Bezirksgüterverwaltung bewirtschaftet der Bezirk eigene Flächen. Auf Initiative der GRÜNEN wurde der Beschluss gefasst, auf Herbizide und Pestizide „so weit wie möglich“ zu verzichten. Ziel muss jedoch die ökologische Landwirtschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Landwirtschaft auf den bezirkseigenen Flächen betrieben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Naturschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk erlässt Verordnungen zu Naturparks und Landschaftsschutzgebieten und engagiert sich in Vereinen und Institutionen für den Naturschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So ist der Bezirk Oberbayern Mitglied im Zweckverband Donaumoos. Daraus entsteht für den Bezirk die Verantwortung, sich maßgeblich für den Schutz des Donaumooses einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>„Moorschutz ist Klimaschutz“</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn das Donaumoos weiterhin gleichbleibend entwässert und intensiv bewirtschaftet wird, dauert es nach Einschätzung der Experten noch etwa 50 Jahre, bis der Moorkörper sich durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff vollständig aufgelöst hat. Dadurch geht sowohl ein wertvoller Naturraum als auch die Existenzgrundlage vieler Landwirte im Donaumoos verloren. Darüber hinaus setzt ein sich auflösendes Moor enorme Mengen an klimaschädlichem CO2 frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>112.000 Hektar Moor werden in Bayern landwirtschaftlich genutzt. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bayern, die aber für ein Drittel der Treibhausgase in Bayern verantwortlich sind. Intakte und naturnahe Moorflächen hingegen besitzen ein hohes Potenzial, klimaschädliches CO2 aufzunehmen und zu binden, und bieten die Grundlage für einen funktionierenden Arten- und Biotopschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass intakte Moorlandflächen im Donaumoos geschützt und darüber hinaus Maßnahmen der Wiedervernässung ergriffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Moorflächen, die derzeit bewirtschaftet werden, schaffen wir Anreize für die Umnutzung der Flächen in Richtung einer extensiven Bewirtschaftung, vor allem aber für die Bewirtschaftung mit Nasskulturen (Paludikulturen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Finanzierung im Rahmen des Moorschutzes zu stärken, unterstützen wir die Entwicklung von Klimazertifikaten, die auf Grundlage der eingesparten CO2-Mengen ausgegeben werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bienen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk Oberbayern betreibt die Fachberatung für Imkerei und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Förderung, der Beratung und der Aus- und Weiterbildung in der Imkerei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedeutung der Honigbienen, vor allem aber der Wildbienen, zu denen beispielsweise auch die Hummeln zählen, wird mehr und mehr deutlich. Veränderungen in der Landnutzung und die zunehmende Intensivierung in der Landwirtschaft nehmen den Bienen und Insekten Nahrung und Lebensraum; Agrargifte schwächen ihre Gesundheit. Das müssen wir ändern. In der Landwirtschaft brauchen wir die Bestäuber dringend, es sind unsere wichtigsten Nutztiere, die wir aber durch die intensive Bekämpfung der vermeintlichen „Schädlinge“ und „Unkräuter“ bedrohen. Wir haben hier ein fatales Wirkungsgefüge in Gang gesetzt, dieses gilt es schnellstmöglich zu durchbrechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen verleiht der Bezirk Oberbayern bald das Label „Bienenfreundliche Kommune“. Damit werden Kommunen ausgezeichnet, die Maßnahmen ergreifen, welche die Lebensbedingungen für Bienen maßgeblich verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eines ist sicher: Wenn es den Honigbienen und Wildbienen wieder besser geht, hat die Artenvielfalt insgesamt profitiert. Die Anzahl der Imker*innen steigt zwar an, aber die Anzahl an Bienenvölkern pro Bienenhalter*in ist rückläufig. Darum setzen wir uns dafür ein, die Fachberatung für Imkerei auszubauen und dafür eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>personelle und finanzielle Stärkung der Fachberatung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Berücksichtigung der in Bayern noch über 500 vorkommenden Wildbienenarten, da die Bestäubungsleistung der spezialisierten Wildbienenarten in der Vergangenheit weitestgehend unterschätzt wurde, für die Artenvielfalt der Blühpflanzen jedoch von existenzieller Bedeutung ist, Verstärkung der Lebensraumforschung der Wildbienen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Forschung im Bereich der Imkerei bzw. der Bienenhaltung auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels auf die Bienen. Die Belastung der Bienen durch Umwelteinflüsse muss in den Mittelpunkt gerückt und Grenzwerte z.B. für Pestizidrückstände im Bienenwachs müssen überdacht werden. Honig- und Wachsuntersuchungen müssen auf die Gesundheit der Bienen ausgerichtet werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zusätzliche Unterstützung der Berufs- und Nebenerwerbsimkerei in punkto Ausbildung, auch um den Grad der „Professionalisierung“ in der Imkerei wieder zu erhöhen. Die naturgemäße und wesensgemäße Imkerei muss stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziele wie Honigertrag, Sanftmut etc. sind zu ergänzen in Richtung Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung neuer Lebensräume für Bienen und Insekten z.B. durch bunte Äcker, Gärten und Wiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Fische</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern leistet bei Gewässerschutz und Fischzucht wertvolle Arbeit, die wir weiter ausbauen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewässerschutz, Erweiterung der Artenvielfalt und Artenschutz sind uns ein wichtiges Anliegen. Die Zahl der Fische und die Artenvielfalt nehmen nur langsam zu, weil Wasserkraftwerke und andere Querbauten für Fische unüberwindliche Hindernisse darstellen und frei fließende Gewässer stark einschränken. Deshalb unterstützen wir beispielsweise die Etablierung eines neuen Mindestwasserleitfadens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin unterstützen wir das Bestreben der Fachberatung, bei Fragen des Gewässerschutzes nicht nur als „Träger öffentlicher Belange“, sondern auch als Sachverständige aufzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Jun 2018 11:37:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W2: Von der Straße auf die Schiene</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Von_der_Strasse_auf_die_Schiene-31329</link>
                        <author>Kreisverband Rosenheim (beschlossen am: 28.05.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Von_der_Strasse_auf_die_Schiene-31329</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Effiziente Verlagerung des alpenquerenden Güterschwerverkehrs durch eine Alpentransitbörse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirksverband Oberbayern setzt sich dafür ein, dass im gesamten Alpenraum eine Alpentransitbörse als Instrument zur Steuerung des alpenquerenden Güterverkehrs eingeführt wird. Der Bezirksverband unterstützt hierzu die Antragsteller auf Landes- und Bundesebene mit dem Ziel, dass der bayerische Landesverband sowie der Bundesverband von Bündnis 90/Die Grünen in Kooperation mit den grünen Gliederungen der Alpenanrainer und den europäischen Grünen das Verfahren auf allen relevanten Ebenen vorantreibt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bereits in den 1990er Jahren haben sich die Alpenanrainerstaaten gemeinsam mit der Europäischen Union in der Alpenkonvention zur nachhaltigen Entwicklung der Alpen verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geografischen und topografischen Verhältnisse verstärken die Schadstoff- und Lärmbelastung in diesem besonders empfindliche Ökosystem mit seinen einzigartigen Naturressourcen. Als Natur-, Kultur-, Lebens- und Wirtschaftsraum für fast 14 Millionen Menschen und attraktives Tourismusziel für jährlich etwa 120 Millionen Gäste, bedürfen die Alpen eines umfassenden Schutzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Durchführungsprotokoll zum Thema Verkehr des völkerrechtlichen Vertrags konkretisiert das Vorhaben hinsichtlich der verkehrspolitischen Ausgestaltung. Demnach verpflichten sich die Vertragsparteien „[...] zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik, die Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und alpenquerenden Verkehrs auf ein Maß senkt, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist, unter anderem durch eine verstärkte Verlagerung des Verkehrs, insbesondere des Güterverkehrs, auf die Schiene, vor allem durch Schaffung geeigneter Infrastrukturen und marktkonformer Anreize […].“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Verpflichtung sind die meisten Alpenländer, allen voran Deutschland, bisher nicht nachgekommen. Vor allem das Inntal als Zulaufstrecke für den Alpenübergang am Brennerpass ächzt unter dem stetig steigenden Verkehrsaufkommen auf der A93. Menschen und Natur leiden unter Lärmbelastung und Luftverschmutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Güterverkehr hat daran einen signifikanten Anteil. Beispielsweise lag im Jahr 2015 die durchschnittliche Verkehrsstärke allein zwischen den Anschlussstellen Oberaudorf und Kiefersfelden bei 7988 Schwerverkehrstransporten <strong>täglich</strong>. 42,6 Millionen Tonnen an Gütern wurden im gleichen Jahr über den Brenner transportiert – womit dieser Spitzenreiter ist, gefolgt vom Schweizer Gotthardpass mit 25 Millionen Tonnen. <strong>Rund 2,25 Millionen Lastwagen hatten nach Angaben der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag 2017 die Mautstelle Schönberg an der Brenner-Autobahn passiert – acht Prozent mehr als im Vorjahr. </strong>Der Anteil der Straßentransporte über den Brenner lag dabei bei 65 Prozent, der der Schienentransporte dementsprechend bei gerade einmal 35 Prozent.<strong> Laut Südtiroler Quellen liegt der aktuelle Modal Split, also das Verhältnis zwischen Güterverkehr auf der Straße und Güterverkehr auf der Schiene, sogar bei 71 zu 29 Prozent.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Straße ist somit nach wie vor der beliebtere, weil kostengünstigere Transportweg über die Alpen. Die Bahnstrecken sind hingegen weitestgehend nicht ausgelastet. Selbst der bayerische CSU-Verkehrsminister Joachim Herrmann gesteht ein, dass deutlich mehr Güterzüge auf der Bestandsstrecke im Inntal fahren könnten – und zwar statt bislang täglich rund 100 bis zu 200 Züge. Um eine Verlagerung der Gütertransporte von der Straße auf die Schiene zu erwirken, reicht es jedoch nicht aus, allein die Schieneninfrastruktur auszubauen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während Deutschland seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, schafft Österreich durch regelmäßige Blockabfertigung auf der A93 Tatsachen, durch die das österreichische Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) eingehalten werden soll. Dieses dienst dem dauerhaften Schutz der menschlichen Gesundheit und Umwelt durch die vorsorgliche Verringerung der Immissionen von Luftschadstoffen sowie der Bewahrung von guter beziehungsweise der Verbesserung der Luftqualität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ganzheitliche Lösung für den gesamten Alpenraum</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die <strong>Alpentransitbörse</strong> ist ein <strong>realisierbares</strong>, <strong>effizientes</strong> und <strong>effektives</strong> Instrument der Verkehrspolitik. Als <strong>marktwirtschaftliches</strong> Instrument setzt sie <strong>Anreize zur optimalen Nutzung der Infrastrukturen, generiert wertvolle Informationen und sorgt dafür, dass die angestrebten Ziele kostengünstig erreicht werden</strong>. Das Grundmodell „Cap-and-Trade“ ist geeignet, das Verlagerungsziel auf effiziente und nicht diskriminierende Weise zu erreichen. Es führt zu einer <strong>Verteuerung der Strassentransporte</strong> und damit zu einer <strong>Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene</strong>. Das Ausmaß dieser Effekte hängt von den gewählten Mengenzielen und den flankierenden Maßnahmen ab. Die Politik hat diese auf ein <strong>ökologisch verträgliches Maß</strong> festzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für jede Alpenquerung mit dem LKW wird ein Durchfahrtsrecht benötigt, wobei die Anzahl der Berechtigungen pro Jahr limitiert ist (Plafonierung). Dieser Plafond kann schrittweise vom heutigen auf das angestrebte Niveau gesenkt werden. <strong>Alle Lkws mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen brauchen für die Fahrt durch die Alpen ein Alpentransitrecht.</strong> Die Berechtigungen sind für einen bestimmten Zeitabschnitt gültig und werden erstmals einige Monate im Voraus und an mehreren späteren Zeitpunkten versteigert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Möglichkeit zur effiziente Ausgestaltung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Auktion stellt die effizienteste Form der Anfangszuteilung dar. </strong>Grundsätzlich wird ein Verfahren benötigt, mit welchem der Entscheid über die Zuteilung der Durchfahrtsrechte in einem einzigen Schritt gefällt werden kann. Es kommt somit nur eine verdeckte (geheime) Auktion in Frage: Die Bieter müssen vor einem festgelegten Zeitpunkt ihre Zahlungsbereitschaft (in unserem Fall für eine bestimmte Anzahl Durchfahrtsrechte) verdeckt bekannt geben. <strong>Nach der Zuteilung können die Durchfahrtsrechte frei gehandelt werden. Der Preis wird somit bei der Erstemission wie auch beim nachfolgenden Handel durch die Nachfrage bestimmt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Handel nach der Anfangszuteilung, der sogenannte Sekundärmarkt, stellt sicher, dass die anfängliche Verteilung weiter optimiert und letztlich die <strong>„wertvollsten“ Transporte durchgeführt werden</strong>. Wenn ein Transporteur z.B. bei der Auktion keine oder zu wenige Durchfahrtsrechte erworben hat, kann er diese später auf dem Sekundärmarkt beschaffen. Der Handel findet online auf einer Internet-Plattform statt. Dabei handelt es sich um eine einfache Lösung aus einer Hand: Auktion und Handel können auf der selben Plattform betrieben werden. Die Verknüpfung von Handel und Register ist einfach möglich, eine Meldepflicht für Transaktionen ist nicht nötig.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Jun 2018 19:33:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1 - Satzungsänderung: Stichtag für Delegiertenschlüssel zur Bezirksversammlung</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Stichtag_fuer_Delegiertenschluessel_zur_Bezirksversammlung-17696</link>
                        <author>Bezirksvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Oberbayern (beschlossen am: 30.04.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Stichtag_fuer_Delegiertenschluessel_zur_Bezirksversammlung-17696</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3 (2) der Satzung des Bezirksverbands Oberbayern wird am Ende des letzten Satzes um diesen Halbsatz ergänzt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„ , sofern vom Bezirksvorstand kein anderer Stichtag festgelegt wurde.“</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der oder die Landesschatzmeister*in ermittelt zum Stichtag 31.12. die für die Mitgliederzahlen in den Kreisverbänden, aus denen sich die Delegiertenschlüssel errechnen lassen. Allerdings ist dies erst im Februar des laufenden Jahres rückwirkend zum 31.12. möglich. Insbesondere dann, wenn eine Bezirksversammlung am Anfang eines Jahres terminiert wird, können Unklarheiten entstehen, welcher Stichtag für die Delegiertenschlüssel zu verwenden ist: Der 31.12. im letzten Jahr oder der im Jahr davor. Zudem finden die Delegiertenwahlen in manchen Kreisverbänden mit großem zeitlichen Vorlauf statt, in anderen hingegen sehr knapp vor der Bezirksversammlung. Deshalb muss der Bezirksvorstand in die Lage versetzt werden, satzungskonform und frühzeitig den richtigen Stichtag festzusetzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 May 2018 17:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2 - Satzungsänderung: Präzisierung: Anträge als elektronische Aussendung bereitstellen.</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Praezisierung_Antraege_als_elektronische_Aussendung_bereitstellen_-52372</link>
                        <author>Bezirksvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Oberbayern (beschlossen am: 30.04.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Praezisierung_Antraege_als_elektronische_Aussendung_bereitstellen_-52372</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3 (4) Nach Satz 4 wird ein neuer Satz eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Satz 4: Jedem/r stimmberechtigten Delegierten ist spätestens bei Beginn der Sitzung ein Exemplar aller fristgerechten Anträge zur Verfügung zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neu einzufügender Satz: „Es genügt die elektronische Form.“</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist weder zweckmäßig noch üblich, noch papiersparend, jedem der über 100 Delegierten einen Satz aller Anträge in Papierform auszuhändigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die wenigsten Delegierten wünschen dies erfahrungsgemäß. Bei den letzten Bezirksversammlungen wurden die bereitgestellten Exemplare kaum genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unabhängig davon bleibt der Vorstand gehalten, einige Exemplare für Bedarfsfälle auf der Bezirksversammlung vor Ort vorzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Selbstverständlich werden alle fristgerechten Anträge weiterhin, wie auch bisher, per Aussendung an die Delegierten geschickt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 May 2018 17:34:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S3 - Satzungsänderung: Berichtigung: Wahl der Delegierten für Aufstellungsversammlungen</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Berichtigung_Wahl_der_Delegierten_fuer_Aufstellungsversammlungen-24699</link>
                        <author>Bezirksvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Oberbayern (beschlossen am: 30.04.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Berichtigung_Wahl_der_Delegierten_fuer_Aufstellungsversammlungen-24699</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3 (6) Änderung eines Wortes in Satz 1:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>alt: Die Aufstellung der KandidatenInnenlisten für Landtags- und Bezirkstagswahlen erfolgt auf einer gesonderten Bezirksversammlung von Delegierten der Mitgliederversammlungen in den <span class="underline">Stimmkreisen</span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>neu: &quot;Die Aufstellung der KandidatenInnenlisten für Landtags- und Bezirkstagswahlen erfolgt auf einer gesonderten Bezirksversammlung von Delegierten der Mitgliederversammlungen in den <span class="underline">Kreisverbänden</span>.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei diesem zu ändernden Wort handelt es sich um einen Schreibfehler, der dem Redaktionsteam der Satzung 2015 unterlaufen ist. Mitgliederversammlungen in den Stimmkreisen sind nicht nur unpraktisch und unüblich, sondern auch auf Basis des vorhandenen Datenbestands in der bundesweit einheitlichen Mitgliederverwaltung nicht ermittelbar, da der Wohnort zum Stichtag nicht rückwirkend dargestellt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dieser Änderung wird ein Wortfehler im Satzungstext korrigiert. Dies ist mit der Bezirkswahlleitung an der Regierung von Oberbayern abgestimmt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 May 2018 17:10:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W1: Bezahlbar wohnen in lebenswerten Städten &amp; Orten in Oberbayern</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Bezahlbar_wohnen_in_lebenswerten_Staedten__Orten_in_Oberbayern-40153</link>
                        <author>Bezirksvorstand &amp; Gülseren Demirel, KV München Stadt</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/Bezahlbar_wohnen_in_lebenswerten_Staedten__Orten_in_Oberbayern-40153</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kein Ballungsgebiet in Deutschland wächst so schnell wie der Süden Bayerns im weitem Umkreis rund um München. Der Anstieg der Immobilien- und Mietpreise aber auch die zunehmende Wohnungslosigkeit stellen uns vor große Herausforderungen. Alle Einkommensschichten mit auskömmlichem und bezahlbarem Wohnraum zu versorgen ist eine der drängendsten Aufgaben die sich in allen Städten und Gemeinden der Wachstumsregion Oberbayern stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen ist für Grüne aber mehr als nur ein Dach über den Kopf. Wir müssen uns auch um den Raum für Erholung, Grünflächen, Mobilität und Arbeit kümmern. Unser Ziel ist es, menschenfreundliche, lebenswerte Orte zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnungsbau für morgen: sozial, urban, grün</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen ist keine Ware sondern ein Menschenrecht (Art. 31 der Europäischen Sozialcharta) und auch in der Bayerischen Verfassung im Artikel 106 verankert: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.“ Dieses wertvolle Gut kann und darf nicht allein den Kräften des Marktes und der Spekulation mit Boden und Wohnraum überlassen werden. Eine soziale und nachhaltige Siedlungs- und Wohnungsentwicklung braucht politische Gestaltung. Wohnen ist für uns ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir GRÜNE setzen uns für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Auftrag der Bayerischen Verfassung, gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land zu schaffen (Art. 3, Satz 2), nehmen wir ernst. Deshalb wollen wir die wirtschafts- und landesentwicklungspolitischen Handlungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand nutzen, um den Zuzugsdruck auf die Ballungsräume nach Möglichkeit zu reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ferner wollen wir ein sozialeres Bodenrecht, wie es auch unsere Bayerische Verfassung in Artikel 161 vorschreibt: „Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nichtsdestotrotz muss mehr bezahlbarer Wohnraum in Oberbayern geschaffen werden. Für uns Grüne ist entscheidend: Wir brauchen nicht nur Quantität, sondern vor allem auch Qualität. Wir wollen Siedlungsstrukturen entwickeln, die eine dauerhaft hohe Lebensqualität bieten. Wir Grüne wollen das Bevölkerungswachstum so gestalten, dass unsere Orte ihren individuellen Charakter erhalten und entwickeln, Verkehr vermieden wird, Nahversorgung und Infrastruktur verbessert werden und verfolgen dafür das Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“. Dazu setzen wir auf den massiven Ausbau des Fuß- und Radverkehrs sowie des ÖPNV inklusive neuer kollektiver Verkehrsformen wie Car-, Bike- und Ridesharing.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorrang hat für uns der öffentliche und der genossenschaftliche Wohnungsbau in hochwertiger Qualität, insbesondere um Bahnhöfe in urbaner Dichte, hohen energetischen und baulichen Standards, barrierefrei, generationengerecht und sozial gut durchmischt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hohe Lebensqualität zeichnet sich nicht nur durch gute Baukörper aus, sondern auch durch die Abwesenheit von Verkehrslärm und -stress sowie durch die Verfügbarkeit von attraktiven öffentlichen dörflichen oder städtischen Räumen, die zum Aufhalten, Verweilen, Kommunizieren, Spielen und Einkehren einladen. Darüber hinaus wollen wir Grünflächen und naturnahe Naherholungsgebiete erhalten und aufwerten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses Ziele erreichen zu können, müssen wir auf allen politischen Ebenen in Bund, Land und Kommune handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Übergreifende Maßnahmen für Bund, Land und Kommunen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffentlichen Wohn- und Grundbesitz in öffentlicher Hand belassen. Nach Möglichkeit geeignete Flächen durch die öffentliche Hand ankaufen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunen und ihre Handlungsmöglichkeiten stärken um eine vorausschauende, gemeinwohlorientierte Daseinsvorsorge und Bodenpolitik betreiben zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wohnungen bauen und langfristig sozial binden, dauerhaft günstig, lebenswert und mittendrin. Für Familien, Niedrigverdiener, Senioren, Menschen mit Behinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anreize schaffen, damit Unternehmen wieder Betriebswohnungen bauen. Wieder in Bedienstetenwohnungen der öffentlichen Hand investieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Von der Bundespolitik erwarten wir:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Spekulation und Wucher beenden </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unsere Wohnungen dürfen keine Spekulationsobjekte sein. Deshalb sind Immobilienspekulationen uneingeschränkt durch eine Spekulationssteuer zu besteuern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reform der Grundsteuer zur Baulandmobilisierung nutzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bodenrecht verändern: Gemeinwohlorientiert für sozial gerechten Wohnungsbau und sozial gerechte Stadtentwicklung. Besteuerung von Wertsteigerung des Bodens um die kommunale Daseinsvorsorge zu finanzieren bei allen Vorhaben, die den Rahmen eines Vorhabens im familiären Eigenbedarf übersteigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zweckentfremdungsgesetz zu einem effektiven Instrument für Kommunen entwickeln (Räumung / Verwaltungszwang).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mietsteigerung mit einer echten, funktionierenden Mietpreispremse begrenzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Praxistaugliche Ausgestaltung des §5 Wirtschaftsstrafgesetz (Wucher).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bindungsfrist beim geförderten Wohnungsbau verlängern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Rechte für Kommunen um Gentrifizierung zu stoppen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Modernisierungsumlage senken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen und lebenswerte Siedlungsstrukturen schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neue Wohnungsgemeinnützigkeit einführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bund-Länder-Aktionsplan „Studentisches Wohnen“ auflegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Städten erleichtern, ihr kommunales Vorkaufsrecht wahrzunehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wohngeld anheben, um bedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Programm „Soziale Stadt“ fortführen und weiterentwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begegnungszonen („Shared Space“) auch in Deutschland einführen und fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Kommunen Festlegung von Tempo 30 an Durchgangsstraßen innerorts ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Urbane Gärten, alternative Wohnprojekte und Baugemeinschaften fördern, Bürgerenergie und generationengerechtes Wohnen unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anreize für flächensparendes Bauen und kompakte Raumkonzepte schaffen um den Flächenfraß zu begrenzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Andere Verteilung von Gewerbe- und Einkommensteuer, um Fehlallokationen von neuen Gewerbegebiete zu vermeiden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionsprogramm für Wärmesanierung, um Ressourcen und das Klima zu schonen – und zwar für alle bezahlbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine Absenkung der energetischen Standards.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrheits- statt Einheitlichkeitsprinzip bei Wohnungseigentümergemeinschaften z.B. bei Schaffung von Ladesäulen, Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energie etc.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Von der Landespolitik erwarten wir:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorfahrt für den sozialen Wohnungsbau!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Genossenschaften wiederbeleben und den sozialen Wohnungsbau sowie die Gründung kommunaler Wohnungsbaugesellschaften viel stärker fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wohnraumförderung von zum Beispiel 1 Milliarde Euro pro Jahr in Bayern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die SoBoN weiterentwickeln, sodass sie auch für Nachverdichtungsprojekte im Bestand wirken kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Flächendeckend qualifizierte Mietspiegel in Oberbayern und anderen belasteten Regionen. Berücksichtigung der Bestandsmieten beim Mietspiegel.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Leitbild „Lebenswerte Stadt der kurzen Wege“: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anforderungen bei der Stellplatzpflicht deutlich verringern. Carsharing-Stellplätze ausweisen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Statt überhöhter Stellplatzpflicht hochwertige, bequem erreichbare, wetterfeste und diebstahlsichere Fahrradstellplätze: Beim Wohnen und an Arbeitsplätzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anreize zur kompakteren Bebauung von Einzelhandelsmärkten mit großen, ebenerdigen Parkplätzen, ggf. Parken in Tiefgaragen oder auf dem Dach.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anreize zur Reaktivierung von Industrie- und Gewerbebrachen sowie Altlastenflächen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunalberatung für innovative städtebauliche Vorhaben schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Föderprogramm Fassaden- und Stadtbegrünung schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">In der Kommunalpolitik wollen wir erreichen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Innen- vor Außenentwicklung, Vitalisierung von Ortskernen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Höher, dichter, urbaner bauen, um Freiflächen zu schützen („horizontale Nachverdichtung“).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Urbane Verdichtung im Umkreis von Bahnhöfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kleinteiligere Vergaben von Bauprojekten um mehr Vielfalt zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionen in Fuß- und Radwege sowie in qualitätvolle öffentliche Räume.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Bürgerbeteiligung in Planungsprozessen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 May 2018 16:22:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P Wahlprogramm für die Wahlen zum oberbayerischen Bezirkstag am 14. Oktober 2018</title>
                        <link>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5148</link>
                        <author>Vorstand des Bezirksverbands und der Bezirkstagsfraktion (beschlossen am: 12.05.2018)</author>
                        <guid>https://oberbayern.antragsgruen.de/BezV2018/motion/5148</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bayern ist ein Land mit hoher Lebensqualität. Wir Grüne wollen Strukturen schaffen, die allen Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und der hohen Lebensqualität in Bayern ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die niemanden aussondert, die Barrieren überwindet und die die Teilhabe aller garantiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung der in der UN-Konvention garantierten Rechte für Menschen mit Behinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine menschenwürdige Pflege und eine angemessene Grundsicherung im Alter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere psychiatrische und neurologische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine bessere Versorgung von Geflüchteten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirkstag ist für viele Aufgaben aus dem Bereich der Inklusion zuständig. Darüber hinaus ist er aber auch mit Fragen der Sozialpolitik, Gesundheit, des Naturschutzes, der Jugend- und Kulturpolitik betraut - und er ist Träger von Fach- und Förderschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um manche Ziele zu erreichen, ist eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Beispielsweise sind im Bereich des Wohnens aber auch der Integration in den Arbeitsmarkt oder im Umwelt- und Naturschutz gesetzliche Regelungen nötig, die nur der Bayerische Landtag erlassen kann. Am 14. Oktober 2018 wird neben den Bezirkstagen in den sieben Regierungsbezirken Bayerns auch der Bayerische Landtag gewählt. Bitte wählen Sie bei beiden Wahlen mit beiden Stimmen GRÜN!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Übrigens:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Bei der Landtags- und Bezirkstagswahl werden – anders als bei der Bundestagswahl – Erst- und Zweitstimmen für das Wahlergebnis zusammengezählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wer nur 1x Grün wählt, wählt Grün nur zur Hälfte!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Entscheidend ist deshalb bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober 2018:</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Beide Stimmen für Grün!</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wählen Sie mit Ihrer Erststimme die Grünen Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten in Ihrem Stimmkreis. Mit Ihrer Zweitstimme kreuzen Sie bitte eine*n Kandidat*in auf der Grünen Liste an.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Behinderung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, sie muss als Grundlage bei allen sozialpolitischen Entscheidungen dienen. So heißt es in Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Jede*r hat Anspruch auf die in dieser Resolution verkündeten Rechte und Freiheiten. Allen Menschen sind gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe in Bildung und Wissenschaft, in Wirtschaft und Arbeit sowie in Freizeit und Kultur gleichermaßen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist aber nicht nur die gesetzlich garantierte Teilhabe, Inklusion ist vor allem eine Frage der Haltung. Es geht nicht darum, dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft integriert, also hineingeholt werden. Stattdessen müssen Strukturen geschaffen werden, damit alle Menschen an der Gesellschaft von Anfang an teilhaben können. Inklusion bedeutet insbesondere auch eine Wertschätzung der menschlichen Vielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es bedeutet eine Abkehr von: „Wir wissen, was gut für Dich ist“ hin zum eigenen Willen und zur Selbstbestimmung des Menschen mit Behinderung, zur Anerkennung auf Augenhöhe: Der Mensch mit Behinderung entscheidet selbst, was gut für ihn ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder zehnte Mensch in Oberbayern lebt mit einer Behinderung. Und jede*r Einzelne von ihnen ist mit Barrieren konfrontiert, die dazu führen, dass die gleichberechtigte Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft behindert wird. Nur 5 % der Behinderungen entstehen bei der Geburt, 95 % der Behinderungen entstehen im Laufe des Lebens, auch dies sollte uns alle sensibel für das Thema machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschiedliche Behinderungen – körperliche, geistige, seelische, nicht sichtbare – brauchen unterschiedliche Versorgungsstrukturen, dem muss Rechnung getragen werden. Vor allem für Menschen mit geistigen Behinderungen muss die Versorgungsstruktur noch weiter ausgebaut werden; Beteiligungskonzepte für diesen Personenkreis müssen erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 wurde das Bundesteilhabegesetz beschlossen mit dem Ziel, mehr Lebensqualität für Menschen mit Behinderung zu erreichen, allerdings bleibt das Gesetz in vielen Punkten hinter den Erwartungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück. Vor allem die Vorgabe, dass sich die Ausgaben nicht erhöhen dürfen, lehnen wir ab. Denn eine Verbesserung der Qualität wird nur mit einer Erhöhung der finanziellen Mittel möglich sein. Kostenneutralität kann niemals ein Indikator für gelungene Inklusion sein. Ein neues Gesetz, wie das BTHG, muss mit Leben gefüllt werden und sich in der Realität beweisen. Die Umsetzung auf Landesebene geschieht über ein Bayerisches Teilhabegesetz, das die Vorgaben für die Bezirke macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden prüfen müssen, wie sich z.B. das Teilhabeplanverfahren trägerübergreifend effizient und personenzentriert aufsetzen lässt, wie das Budget für Arbeit und andere Maßnahmen der Eingliederungshilfe sich unkompliziert im Sinne der Betroffenen verwirklichen lässt und in der Praxis auswirkt. Im Bezirk wird es v.a. darum gehen, Inklusionsmaßnahmen voranzubringen. Ein echtes Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung muss gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Überwindung der durch die unterschiedlichen Sozialgesetzbücher bedingte Aufteilung der sozialen Systeme; vor allem die Schnittstelle zwischen Jugend- und Sozialhilfe muss aufgelöst werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung; hierbei gibt es Schnittstellen, die geklärt werden müssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Leistungsabsenkungen bei der Bedarfsermittlung gemäß § 63a SGB XII für die Hilfe zur Pflege und die pflegerischen Unterstützungsleistungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Schlechterstellung der Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB IX (BTHG) und der Hilfe zur Pflege gemäß SGB XII bei der Vermögensanrechnung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzahnung der Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege; die Anrechnung von Vermögen und Einkommen muss entfallen, wenn der Schritt von der Fürsorge zur Teilhabe gelingen soll,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Hilfs- und Versorgungsmaßnahmen; Kostengründe dürfen diese Wahlfreiheit nicht einschränken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer Ombudsstelle zur unabhängigen Klärung von schwierigen Sachverhalten und Beschwerden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Menschen mit Behinderung steht nach § 45b SGB XI ein zusätzlicher Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € zu: Wir fordern, dass dieser generell nicht auf die Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII angerechnet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bildung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – in allen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen – ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Bildung beginnt in der frühen Kindheit und endet nicht mit den beruflichen Fortbildungen. In allen Bereichen müssen die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung mitgedacht und eingeplant werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weiterer Ausbau der Inklusion in Schulen: inklusive Klassen in allen Schularten, auch in Förderzentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderzentren als Kompetenzzentren; Ausweitung des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes an Regelschulen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Personal und multiprofessionelle Teams in Kindertagesstätten, um Kindern mit verstärktem Förderbedarf gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausräumung von Widersprüchen zwischen Assistenz und Pädagogik bei der Schulbegleitung: Wir wollen Schulbegleitung zu einer pädagogischen Assistenz weiterentwickeln, die Verantwortung dafür soll in den Schulen angesiedelt sein,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>barrierefreie Unterrichtsmaterialien in &#039;Einfacher oder Leichter Sprache&#039;.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Wohnen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Leben unabhängig gestalten zu können, spielt die Möglichkeit, die Wohnform zu wählen, eine wichtige Rolle. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein Kostenvorbehalt bei der Wahl des ambulant betreuten Wohnens oder dem Wohnen in einer stationären Einrichtung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr bezahlbarem barrierefreien Wohnraum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erprobung von neuen inklusiven Wohnformen und Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entwicklung inklusiver Wohnformen auch in großen stationären Einrichtungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>universelles Design: Geräte, Umgebungen und Systeme sollen derart gestaltet sein, dass sie für so viele Menschen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Förderung des betreuten Einzelwohnens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr ambulantes Einzelwohnen und Wohngruppen mit intensiver Betreuung für psychisch kranke Menschen, Heimunterbringung nur im Ausnahmefall,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>regionale und wohnortnahe Heimunterbringung für psychisch kranke Menschen; der Bezirk soll nur Vereinbarungen mit Wohneinrichtungen, Wohnheimen und geschlossenen Wohnheimen abschließen, wenn die bundesweite Aufnahme von Klienten ausgeschlossen wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Arbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist ein wesentlicher Faktor, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Immer noch ist es schwierig, dass Menschen mit Behinderung auf dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erhalten. Die Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt soll oberstes Ziel bleiben. Uns ist klar, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Dafür fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Alternativen zu den jetzigen Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch andere Leistungsanbieter und das neu eingeführte Budget für Arbeit, forciertes Nutzen neu eingeführter gesetzlicher Regelungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, um mehr Angebote für Außenarbeitsplätze und den Übergang auf den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Bezahlung in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote für Weiterqualifizierungsmaßnahmen in den Werkstätten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Förderung von Integrationsfirmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Betriebe, die die 5 %-Quote für Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht einhalten, sollen stärker in die Pflicht genommen werden durch Anreize, aber auch Sanktionen. Die Möglichkeit, sich durch die Ausgleichsabgabe von der Anstellung von Menschen mit Behinderung zu befreien, soll eingeschränkt werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anstieg der Beschäftigungsquote auf 5 % auch bei den Ausbildungsplätzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr psychosoziale Betreuung und unterstützte Beschäftigung für die Betreuung der Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt, damit es für das gesamte Team ein Erfolgsprojekt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Psychiatriepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Finanzierung der Kliniken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach geltendem Recht ist ab dem Jahr 2017 die Anwendung des neuen Entgeltsystems für alle psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass bei der Weiterentwicklung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ein besonderes Augenmerk auf die sektorenübergreifende Finanzierung Wert gelegt wird, d.h. dass die Finanzierung ambulanter und stationärer Angebote miteinander verzahnt werden muss, damit die Patient*innen lückenlos versorgt werden können ohne die Gefahr, sich zwischen unklaren Zuständigkeiten aufzureiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls fordern wir, dass die Notfall-Versorgung von Patient*innen, d.h. die Aufnahme von Patient*innen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche, Niederschlag in der Finanzierung der PEPPs findet, da die Vorhaltekosten ungleich höher sind als bei psychiatrischen Krankenhäusern, die diese Versorgung nicht anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für qualifizierte Genesungsbegleiter*innen (Ex-In) fordern wir die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Allgemeinpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich immer für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz eingesetzt. Doch der jetzt von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, denn nicht die Hilfe für psychisch kranke Menschen steht im Mittelpunkt, sondern kranke Menschen werden wie Straftäter behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Festschreibung von unabhängigen Beschwerdestellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>angemessene Entschädigung für die in den Beschwerdestellen ehrenamtlich Tätigen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anonymisierte Psychiatrieberichterstattung auf Landesebene, insbesondere der Dokumentation von Zwangsmaßnahmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flächendeckender Ausbau des Krisendienstes mit Kostenübernahme durch den Freistaat und die Krankenkassen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzierung von (zusätzlichen) mobilen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe über die Bezirke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zwingende Zusammenarbeit von Krisendienst und Polizei bei bevorstehender Zwangseinweisung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klinik-Entlassmanagement für alle Patient*innen, ambulante Begleitung in Übergängen sicherstellen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Unterbringungsdatei, in der personenbezogene Daten gespeichert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder-/Jugendpsychiatrie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>40% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 entwickeln eine behandlungsbedürftige psychiatrische Erkrankung. Dafür müssen die Angebote im klinischen, aber auch außerklinischen Bereich ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern muss ebenfalls ein eigenes Angebot entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Geflüchtete</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in Deutschland Asyl beantragen, haben aufgrund ihres Fluchthintergrunds und ihrer Flucht selbst Traumata erlitten. Zu den Folgen gehören Einnässen, Stottern, Essensverweigerung und Angstzustände sowie posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), die eine entsprechende Behandlung erfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Versorgung sicherzustellen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereitstellung verständlicher und korrekter Informationen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bundeseinheitliche Auslegung des Anspruchs auf medizinische und psychotherapeutische Versorgung sowie Dolmetscherleistungen für Leistungsberechtigte gemäß §§ 4 und 6 Asylbewerberleistungsgesetz,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Asylbewerber*innen mit klar definiertem Leistungsspektrum,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sicherstellung des Zugangs zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufbau von und finanzielle Sicherheit für Psychosoziale Zentren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verankerung der Übernahme von Dolmetscherkosten im Sozialgesetz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Psychiatrie im Strafvollzug</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den &#039;Fall Mollath&#039; gab es Veränderungen in der Strafgesetzgebung für die Psychiatrie. So wurde beispielsweise der § 63 StGB durch einen Zusatz ergänzt, dass die Unterbringung in der Forensik in einer Verhältnismäßigkeit zur Straftat zu stehen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderungen zur Verbesserung des Maßregelvollzugs:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Einrichtung von forensischen Ambulanzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kontinuität in der therapeutischen (Nach-)Betreuung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verstärkte Kontrolle der forensischen Kliniken durch Besuchskommissionen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dokumentation der Zwangsbehandlungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Menschen mit Suchterkrankung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sucht ist ein Thema, das mit einem hohen Tabu belegt ist. Es handelt sich jedoch um ein Thema, das sich längst nicht mehr am Rande unserer Gesellschaft findet. Sucht wurde zwar vor vielen Jahren als Erkrankung anerkannt und in den Katalog ICD-10 als offizielle Erkrankung aufgenommen, wird jedoch gesellschaftlich meist noch nicht als solche angesehen. Menschen mit Suchterkrankungen stoßen selten auf eine Lobby.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Greifbar sind allerdings die kurz-, aber auch langfristigen Schäden, die Menschen mit einer Suchterkrankung erleiden. Die Situation ist durch zielgerichtete Hilfe und eine angemessene Finanzierung wesentlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Forderungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hinaus gibt es bayernregional notwendige Forderungen. Als Motor dient der Gedanke, vorhandene Strukturen und Angebote nachzubessern, zu optimieren oder auszubauen, um so langfristig die Belastungen der Hilfesysteme zu reduzieren und die Lebens- und Genesungssituation der suchtkranken Menschen zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unsere Forderungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung Suchtkranker in den Inklusionsauftrag. Hier ist der Bezirk gefordert, da viele Kommunen ihre Verantwortlichkeit abgeben und somit Sucht z.B. in lokalen Aktionsplänen zur Umsetzung der Inklusion keine Berücksichtigung findet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung des Behandlungssettings „ambulant vor stationär“ und flächendeckende Erweiterung der Angebote ambulanter Hilfen. Dies gilt nicht nur im Sinne des Wunsch- und Wahlrechts, sondern auch zum Erhalt von Ressourcen und der Möglichkeit des Erlangens langfristiger Stabilität im (inklusiven) Sozialraum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der Prävention in Form von Eigenerlebnisworkshops an allen Schulformen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Aufklärung der Bevölkerung über die Suchterkrankungen mit dem Ziel, diese zu entstigmatisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung der Suchthilfe in den Krisendienst Psychiatrie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Substitutionseinrichtungen und Stärkung der Substitutionsbegleitung für Opioidabhängige.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verbesserungen im Bereich Zuverdienst für Menschen mit Suchterkrankungen als wichtigen Bestandteil einer Gesundung und Stabilisierung im Sozialraum</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Zugang zu Zuverdienstmöglichkeiten für Menschen mit Suchterkrankungen (auch ALG-II-Empfänger) ist wieder zu erleichtern und eine Möglichkeit der individuellen Stundennutzung des Angebotes zu schaffen. Das Angebot „Zuverdienst“ ist ein wichtiges Instrument zur Teilhabe an der Gesellschaft und zur Stabilisierung und Gesundung dieses Personenkreises.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freibeträge in ALG II und Grundsicherung sollten sich stufenweise erhöhen, um zielorientiert mit den betroffenen Menschen arbeiten zu können. So kann man einer Demoralisierung entgegenwirken und positive Ressourcen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten anregen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kinder- und Jugendliche suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung einer verpflichtenden Vernetzungsstruktur zwischen Gesundheitsamt, Kinder- und Jungendhilfe sowie Suchthilfesystemen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Optimierung der vielfältigen Hilfskonzepte zur Unterstützung von Kindern suchtkranker (wie psychisch kranker) Eltern durch verbesserte finanzielle Förderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Pflegepolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hilfe zur ambulanten Pflege geht 2018 im Wege der Delegation von den Kommunen auf den Bezirk über, 2019 übernimmt die Bezirksverwaltung die Hilfeauszahlung. Die Bereiche stationär/ambulant sind dann in einer Hand, dies soll zu Verbesserungen in der Versorgung führen, durch die Auflösung der Schnittstelle Kommune/Bezirk. Bei der Berechnung der Hilfen darf es aber nicht zu einer Verschlechterung des Standards für die Hilfebedürftigen kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden, an. Grüne Pflegepolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Diejenigen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, sollen gut versorgt und selbstbestimmt möglichst lange im vertrauten Umfeld leben können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und gutes Angebot an Pflege und Unterstützung sowie persönliche Beratung vor allem im ambulanten Pflegebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns deshalb ein für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unabhängige Beratung durch Fallmanager,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung von mehreren Pflegestützpunkten in Oberbayern, die Beratung und Koordination übernehmen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Tagesangebote (ambulante Pflege) für Menschen in einer frühen Demenzphase.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem haben wir die Situation derer im Blick, die in Pflegeberufen arbeiten. Sie verdienen mehr Anerkennung, Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung/Ausbau der ehrenamtlichen Helfer ambulant und stationär,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen, die in der Pflege arbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kultur und Bildung</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist inklusiv. Alle sollen sich beteiligen. Junge und Alte, Menschen mit und ohne Handicap, unabhängig ihrer Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne Kulturpolitik ist vielseitig. Kultur unterstützen wir dort, wo sie lebendig ist, sich mit unserem Leben auseinandersetzt, wo sie Vielfalt und Zusammenleben der Menschen formt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kulturpolitik:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unterstützt regionale, subkulturelle sowie junge Initiativen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkt regionale Gedenkarbeit – um unserer Verantwortung für Demokratie und Toleranz gerecht zu werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erkennt verstärkt mit ihren Kulturpreisen und Medaillen junge, subkulturelle und avantgardistische Künstler,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Barrieren ab: mit leichter Sprache in der Literatur, in unseren Veröffentlichungen und Informationen, in den bezirklichen Museen, in der Verwaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fördert Kinder nach ihren besonderen Fähigkeiten bei der Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>baut Partizipation von Kindern und Jugendlichen – auch bei der politischen Entscheidungsfindung – aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Politik für Kinder und Jugendliche</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns offensiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Oberbayern ein und unterstützen dafür den Bezirksjugendring mit den notwendigen Haushaltsmitteln. Wir unterstützen die Stärkung der Jugendkultur, die Medienfachberatung, die internationale Jugendarbeit und die Fachstelle für politische Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Partner sind zudem die Jugendbildungsstätten, die eine hohe Kompetenz bündeln. Wir möchten diese Expertise näher an alle Regionen Oberbayerns bringen. Dafür bedarf es mehr dezentraler und flächendeckender Veranstaltungen, von denen insbesondere die kleineren Verbände, Initiativen, Vereine und Kreisjugendringe profitieren werden. Wir brauchen bedarfsgerechte Angebote und müssen die Kinder und Jugendlichen darüber besser informieren. Vieles wäre ohne das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit nicht möglich und daher wollen wir junge Menschen im Ehrenamt fördern, qualifizieren und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für die zügige Umsetzung des oberbayerischen Kinder- und Jugendprogramms ein, welches unter tatkräftiger Beteiligung der grünen Fraktion neu entwickelt wurde. Freie Bildung und Jugendkultur soll gute finanzielle und strukturelle Ausstattung erhalten, dabei aber die Unabhängigkeit des Bezirksjugendrings sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb sind unsere Ziele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Veranstaltungen wie dem Zirkusprojekt „Manege frei“ und vom Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Partizipation und von Angeboten für die politische Bildung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von mehr inklusiven Angeboten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Flüchtlinge</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendhilferecht im SGB VIII sieht vor, dass Hilfen wie z.B. die Hilfe zur Erziehung nicht nur für Jugendliche bis 18 Jahre, sondern auch für junge Volljährige (18 bis 21 Jahre) gewährt werden, wenn dies der Persönlichkeitsentwicklung und einer eigenverantwortlichen Lebensführung dient, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erfolgt ebenfalls nach dem Jugendhilferecht. Somit sind die Maßstäbe des Jugendhilferechts auch für junge volljährige Flüchtlinge anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Betreuung dieser Altersgruppe in Maßnahmen der Jugendhilfe stellt einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein zur Integration in unsere Gesellschaft dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vollzug der Kostenerstattung obliegt den Bezirken und soll von der Landesregierung zurück erstattet werden.. Die Refinanzierung von Seiten des Freistaats ist jedoch unzureichend. Bei der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen handelt es sich um eine gesamtstaatliche Aufgabe, die nicht auf die kommunalen Ebenen abgewälzt werden darf. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Kosten sowohl für unbegleitete minderjährige, vor allem aber für junge volljährige Erwachsene, die nach dem Jugendhilferecht gefördert werden, vom Freistaat voll übernommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline">Grüne Umweltpolitik</span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Grüner Klimaschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben des Bezirks Oberbayern werden in einer Vielzahl von bezirkseigenen Liegenschaften ausgeführt. Um dem Umweltschutz im Allgemeinen und dem Klimaschutz im Besonderen in allen Aspekten gerecht zu werden, ist es notwendig, sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die betrieblichen Abläufe und auch die Nutzung der Flächen stets hinsichtlich der Schonung der Ressourcen zu optimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Vorbildliches nachhaltiges Bauen im Bezirk</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit stellen die wesentlichen Themen für das Bauen im 21. Jahrhundert dar. Wir haben im Bezirkstag schon viel erreicht. Zahlreiche Beschlüsse sind auf unsere Anträge und Initiativen begründet: Beispielsweise werden einige bezirkseigene Gebäude mit Fassadenbegrünungen optimiert. Photovoltaik-Anlagen sind auf Bestandsgebäuden und Neubauten verwirklicht worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese grünen Beschlüsse gilt es in Zukunft weiter umzusetzen und auszubauen. Wir fordern generell vorbildliche Pilotbauprojekte bei Neubauten und Umbauten des Bezirks. Endlich bauen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im zertifizierten Passivhaus-Standard und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Plusenergiehaus-Standards (mehr Energie erzeugen als verbrauchen!).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte beim Planen und Bauen des Bezirks:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Optimierung von Energiestandards,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begrünungen von Fassaden und Flachdächern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integrierung von Solartechnik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Ausschreibung von Bauprojekten erfolgt die Basis für ökologisches Bauen. Wir fordern deswegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lebenszyklusberechnungen mit einer Ökobilanzierung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Recyclingfähigkeit der Baumaterialien (Holzbaustoff hat oberste Priorität!),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>schadstofffreie bzw. -arme Baustoffe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für den Artenschutz: Einplanung von Nistmöglichkeiten z.B. für Vögel und Fledermäuse bei der energetischen Gebäudesanierung und beim Neubau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Betrieblicher Umweltschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Maßnahmen des Umweltschutzes zielgerichtet einsetzen zu können, ist es erforderlich, den Energie- und Ressourcenverbrauch genau zu kennen. Der Ausbau des Umweltmanagements spart auf lange Sicht Kosten und wertvolle Ressourcen. Darum setzen wir uns für den Ausbau des betrieblichen Umweltschutzes ein. Ziel ist eine CO2-neutrale Verwaltung des Bezirks und seiner Einrichtungen. Für nicht vermeidbare CO2-Emissionen müssen Klimaschutzzertifikate erworben werden, die nachweisen, dass an anderer Stelle eine entsprechende Menge CO2 eingespart wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Ökologische Landwirtschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Bezirksgüterverwaltung bewirtschaftet der Bezirk eigene Flächen. Auf Initiative der GRÜNEN wurde der Beschluss gefasst, auf Herbizide und Pestizide „so weit wie möglich“ zu verzichten. Ziel muss jedoch die ökologische Landwirtschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass ökologische Landwirtschaft auf den bezirkseigenen Flächen betrieben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Naturschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk erlässt Verordnungen zu Naturparks und Landschaftsschutzgebieten und engagiert sich in Vereinen und Institutionen für den Naturschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So ist der Bezirk Oberbayern Mitglied im Zweckverband Donaumoos. Daraus entsteht für den Bezirk die Verantwortung, sich maßgeblich für den Schutz des Donaumooses einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>„Moorschutz ist Klimaschutz“</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn das Donaumoos weiterhin gleichbleibend entwässert und intensiv bewirtschaftet wird, dauert es nach Einschätzung der Experten noch etwa 50 Jahre, bis der Moorkörper sich durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff vollständig aufgelöst hat. Dadurch geht sowohl ein wertvoller Naturraum als auch die Existenzgrundlage vieler Landwirte im Donaumoos verloren. Darüber hinaus setzt ein sich auflösendes Moor enorme Mengen an klimaschädlichem CO2 frei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>112.000 Hektar Moor werden in Bayern landwirtschaftlich genutzt. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bayern, die aber für ein Drittel der Treibhausgase in Bayern verantwortlich sind. Intakte und naturnahe Moorflächen hingegen besitzen ein hohes Potenzial, klimaschädliches CO2 aufzunehmen und zu binden, und bieten die Grundlage für einen funktionierenden Arten- und Biotopschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, dass intakte Moorlandflächen im Donaumoos geschützt und darüber hinaus Maßnahmen der Wiedervernässung ergriffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Moorflächen, die derzeit bewirtschaftet werden, schaffen wir Anreize für die Umnutzung der Flächen in Richtung einer extensiven Bewirtschaftung, vor allem aber für die Bewirtschaftung mit Nasskulturen (Paludikulturen).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Finanzierung im Rahmen des Moorschutzes zu stärken, unterstützen wir die Entwicklung von Klimazertifikaten, die auf Grundlage der eingesparten CO2-Mengen ausgegeben werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bienen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bezirk Oberbayern betreibt die Fachberatung für Imkerei und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Förderung, der Beratung und der Aus- und Weiterbildung in der Imkerei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedeutung der Honigbienen, vor allem aber der Wildbienen, zu denen beispielsweise auch die Hummeln zählen, wird mehr und mehr deutlich. Veränderungen in der Landnutzung und die zunehmende Intensivierung in der Landwirtschaft nehmen den Bienen und Insekten Nahrung und Lebensraum; Agrargifte schwächen ihre Gesundheit. Das müssen wir ändern. In der Landwirtschaft brauchen wir die Bestäuber dringend, es sind unsere wichtigsten Nutztiere, die wir aber durch die intensive Bekämpfung der vermeintlichen „Schädlinge“ und „Unkräuter“ bedrohen. Wir haben hier ein fatales Wirkungsgefüge in Gang gesetzt, dieses gilt es schnellstmöglich zu durchbrechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen verleiht der Bezirk Oberbayern bald das Label „Bienenfreundliche Kommune“. Damit werden Kommunen ausgezeichnet, die Maßnahmen ergreifen, welche die Lebensbedingungen für Bienen maßgeblich verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eines ist sicher: Wenn es den Honigbienen und Wildbienen wieder besser geht, hat die Artenvielfalt insgesamt profitiert. Die Anzahl der Imker*innen steigt zwar an, aber die Anzahl an Bienenvölkern pro Bienenhalter*in ist rückläufig. Darum setzen wir uns dafür ein, die Fachberatung für Imkerei auszubauen und dafür eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>personelle und finanzielle Stärkung der Fachberatung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Berücksichtigung der in Bayern noch über 500 vorkommenden Wildbienenarten, da die Bestäubungsleistung der spezialisierten Wildbienenarten in der Vergangenheit weitestgehend unterschätzt wurde, für die Artenvielfalt der Blühpflanzen jedoch von existenzieller Bedeutung ist, Verstärkung der Lebensraumforschung der Wildbienen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Forschung im Bereich der Imkerei bzw. der Bienenhaltung auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels auf die Bienen. Die Belastung der Bienen durch Umwelteinflüsse muss in den Mittelpunkt gerückt und Grenzwerte z.B. für Pestizidrückstände im Bienenwachs müssen überdacht werden. Honig- und Wachsuntersuchungen müssen auf die Gesundheit der Bienen ausgerichtet werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zusätzliche Unterstützung der Berufs- und Nebenerwerbsimkerei in punkto Ausbildung, auch um den Grad der „Professionalisierung“ in der Imkerei wieder zu erhöhen. Die naturgemäße und wesensgemäße Imkerei muss stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziele wie Honigertrag, Sanftmut etc. sind zu ergänzen in Richtung Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung neuer Lebensräume für Bienen und Insekten z.B. durch bunte Äcker, Gärten und Wiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Fische</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern leistet bei Gewässerschutz und Fischzucht wertvolle Arbeit, die wir weiter ausbauen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewässerschutz, Erweiterung der Artenvielfalt und Artenschutz sind uns ein wichtiges Anliegen. Die Zahl der Fische und die Artenvielfalt nehmen nur langsam zu, weil Wasserkraftwerke und andere Querbauten für Fische unüberwindliche Hindernisse darstellen und frei fließende Gewässer stark einschränken. Deshalb unterstützen wir beispielsweise die Etablierung eines neuen Mindestwasserleitfadens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin unterstützen wir das Bestreben der Fachberatung, bei Fragen des Gewässerschutzes nicht nur als „Träger öffentlicher Belange“, sondern auch als Sachverständige aufzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 May 2018 08:26:00 +0200</pubDate>
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